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Neu im AngebotNojack, Jana
Exklusivnormen im IPR
Interessenanalyse, dogmatische Einordnung und Anwendungsprobleme. Einige Kollisionsnormen des EGBGB verweisen nur einseitig auf deutsches Recht. Jana Nojack untersucht die zugrunde liegenden Interessen und fragt, ob diesen Normen eine Aussage über die Anwendung ausländischer Rechtsordnungen zu entnehmen ist. - Welche Normen des IPR als Exklusivnormen zu qualifizieren sind, wird verschieden beurteilt. Zudem werden Exklusivnormen pauschal als regel- oder systemwidrig kritisiert, vereinzelt als "Monster" bezeichnet. Vor dem Hintergrund dieser Kritik untersucht Jana Nojack, ausgehend von Gerhard Kegels Interessentheorie, die einseitigen Kollisionsnormen des EGBGB auf die kollisionsrechtlichen Interessen, die sie verfolgen, und die Möglichkeit, diese Normen zu allseitigen Kollisionsnormen auszubauen. Einseitige Kollisionsnormen finden sich vor allem im Internationalen Familienrecht, aber auch im Internationalen Vertrags- und Deliktsrechts sowie im Allgemeinen Teil des EGBGB. Dabei wird ein Zusammenhang zwischen den kollisionsrechtlichen Interessen und der Möglichkeit eines allseitigen Ausbaus aufgezeigt, welcher dogmatisch begründet, in das bestehende IPR-System eingeordnet und als Grundlage für eine Definition der Exklusivnormen verwendet wird. Schließlich werden die durch die Struktur der Exklusivnormen auftretenden Fragen der Anwendung auf Ausländer unter deutschem Personalstatut, bei der Anerkennung ausländischer Entscheidungen und in Bezug auf das gemeinschaftsrechtliche Diskriminierungsverbot behandelt. XIV,210 Seiten, broschiert (Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht; Band 152/Mohr Siebeck 2005)
Bestell-Nr.: 131968
ISBN-13: 9783161487552
ISBN-10: 3161487559
Erscheinungsjahr: 2005
ISBN-13: 9783161487552
ISBN-10: 3161487559
Erscheinungsjahr: 2005
Reihe: Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht
Autor*in: Jana Nojack
Sprache: Deutsch
Zustand: Neu
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Zustand: Neu
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