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Buchcover Ideengeschichte des Christentums. Band II: Schrift, Tradition und BekenntnisNeu im Angebot

Rohls, Jan
Ideengeschichte des Christentums. Band II: Schrift, Tradition und Bekenntnis

Als Offenbarungsreligion stützt sich das Christentum auf bestimmte Texte, die es mit besonderer Autorität ausstattet. Strittig waren schon immer die Fragen: Gibt es daneben auch eine mündliche Tradition? Und wie lässt sich die Autorität von Schrift und Bekenntnis angesichts der historischen Kritik aufrecht erhalten? Jan Rohls zeigt in 98 Aufsätzen die Geschichte dieses Konflikts von der Antike bis in die Gegenwart auf. Die auf zehn Bände angelegte »Ideengeschichte des Christentums« [bislang drei Bände erschienen] ist das Ergebnis einer mehrjährigen Münchner Vorlesungstätigkeit. Diese Vorlesungen zu den unterschiedlichen Themen der Systematischen Theologie bilden die Grundlage der Ideengeschichte. Im zweiten Teil seiner Ideengeschichte des Christentums untersucht Jan Rohls den Komplex »Schrift, Tradition und Bekenntnis«, der mit der Idee der Offenbarung aufs engste zusammenhängt. Das Christentum gilt nicht nur als eine Offenbarungsreligion, sondern es zeichnet sich auch dadurch aus, dass es sich auf Texte bezieht, die mit besonderer Autorität ausgestattet sind. Das gilt zum einen für die als heilig qualifizierte Schrift Alten und Neuen Testaments, die selbst aus ganz unterschiedlichen Texten besteht, die im Verlauf der alten Kirche schließlich als kanonisch anerkannt wurden. Das gilt zum andern aber auch für die Bekenntnisse und Dogmen, die als verbindliche Größen neben die Schrift traten und gleichfalls als kanonisch galten. Konflikte ergaben sich im Verlaufe der Geschichte zum einen bezüglich der Frage, ob es neben der Schrift eine sich von den Aposteln herleitende mündliche Tradition gibt und welche Rolle sie bei der Auslegung der Schrift und der Bildung von Dogmen spielt. Zum andern war aber auch der Verbindlichkeitsgrad von Schrift und Bekenntnis strittig. Zumal die Reformatoren insistierten auf der Alleingeltung der Schrift als oberster Norm des Glaubens, während sie Bekenntnissen und Dogmen nur eine abgeleitete Bedeutung beilegten. Doch dieses später so genannte Schriftprinzip geriet mit dem Aufkommen der historischen Kritik ins Wanken. Dieser Vorgang führt zu einem entscheidenden Autoritätsverlust der Bibel seit der Aufklärung wie auch zu unterschiedlichen Versuchen, ihre Autorität zu restaurieren. Gleichzeitig werden aber auch die Bekenntnisse und Dogmen historisiert und damit relativiert. Jan Rohls Untersuchung beschränkt sich - abgesehen von wenigen Ausnahmen - auf den europäisch-nordamerikanischen Bereich. Zum andern steht, was die Neuzeit betrifft, der Protestantismus im Vordergrund. Dennoch soll ein möglichst breites und weitgefächertes Bild von der Entwicklung der einzelnen Ideen des Christentums einschließlich ihres historischen Hintergrunds geboten werden. Dabei handelt es sich um einen Rückblick auf die Entwicklungsgeschichte von der Antike bis zum Beginn des 21. Jahrhundert. Die einzelnen Bände sind historisch aufgebaut, wobei die einzelnen Kapitel der größeren Übersichtlichkeit wegen noch einmal in Abschnitte unterteilt sind, die sich jeweils bestimmten Autoren, Werken oder Bewegungen widmen. Ein Literaturverzeichnis, das wichtige benutzte Werke außer den im Text genannten erwähnt, findet sich am Schluss jedes Bandes. XI,1.027 Seiten, broschiert (Mohr Siebeck 2013)
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Fundamental- und systematische Theologie Kirchengeschichte epocheübergreifend Studium Generale - Religion

Bestell-Nr.: 133532
ISBN-13: 9783161510144
ISBN-10: 3161510143
Erscheinungsjahr: 2013
Bindungsart: broschiert
Umfang: XI,1.027 Seiten
Gewicht: 1,31 kg
Verlag: Mohr Siebeck
Autor*in:
Sprache: Deutsch
Zustand: Neu
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