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Neu im AngebotJahrbuch der Psychoanalyse. Band 52: Karl Abrahams Begriff der Traumatophilie
Beiträge zu Theorie, Praxis und Geschichte. Schwerpunktthema: Karl Abrahams Begriff der Traumatophilie. Hrsg. von Claudia Frank, Ludger M. Hermanns und Helmut Hinz. Mitherausgeber: Hermann Beland, Friedrich-Wilhelm Eickhoff, Ilse Grubrich-Simitis, Albrecht Kuchenbuch und Horst-Eberhard Richter. Beirat: Werner Berner, Terttu Eskelinen de Folch, M. Egle Laufer, Paul Parin und Léon Wurmser.Der Traumabegriff hat im psychoanalytischen Diskurs der letzten Jahre Konjunktur. Ursachen dafür sind die allmählich gewachsene Fähigkeit, Extremtraumatisierungen mit ihren Langzeitfolgen besser ins Auge zu fassen (z.B. Genozidopfer), das geschärfte Bewusstsein für gesellschaftliche und kulturelle Missstände sowie Fälle von Kindesmissbrauch und Vergewaltigung, die auch die Fachöffentlichkeit aufrütteln und das Augenmerk völlig zu Recht auf kranke, destruktive und missbräuchliche Tendenzen in der Gesellschaft lenken. Allerdings leidet in diesem Zusammenhang oftmals die Komplexität des Traumabegriffes, wie er von Freud konzipiert war: Oft wird einseitig der Faktor der äußeren Realität als Traumaursache betont, die inneren Faktoren werden jedoch vernachlässigt. - In diesem Themenband untersuchen namhafte Autoren diese komplexen Verhältnisse aus heutiger Sicht vor dem Hintergrund von Karl Abrahams grundlegender Arbeit zur Traumatophilie aus dem Jahr 1907. - Aus dem Inhalt: I. Schwerpunktthema: Karl Abrahams Begriff der Traumatophilie: Einführung in das Schwerpunktthema. - Karl Abraham: Das Erleiden sexueller Traumen als Form infantiler Sexualbetätigung. - Michael I. Good: Verführung, Entführung und die Disposition zum Trauma: Die Idee Karl Abrahams und der Mythos der Persephone. - Franco De Masi: Sexualität oder Sexualisierung? Eine frühe Intuition Karl Abrahams. - Ulrike May: Erbitterung und Nachdenklichkeit. Über Freuds Kommentar zu einem frühen Aufsatz von Karl Abraham. - Angela Graf Nold: 100 Jahre Peinlichkeit - und (k)ein Ende. Karl Abrahams frühe psychoanalytische Veröffentlichungen und die »sexuelle Frage«. -- II. Geschichte: Ingeborg Meyer-Palmedo: Reflexionen über eine Vater-Tochter-Beziehung. -- III. Theorie: Lilli Gast: "Mensch ist der, der grenzenlos verliert..." Zur (Psycho-)Logik des Verlustes. -- IV. Freud als Briefschreiber: Gerhard Fichtner: »Gegeben in unserer derzeitigen Residenz zu Lübeck«. Ein Brief des frischvermählten Ehepaars Freud an Emmeline und Minna Bernays aus dem Jahre 1886. -- V. Buchessay: Johann-Peter Haas: Spur und Umschrift - Die konstitutive Bedeutung von Erinnerung in der Psychoanalyse. 229 Seiten, broschiert (Jahrbuch der Psychoanalyse; Band 52/Frommann-Holzboog 2006) leichte Lagerspuren
Bestell-Nr.: 135184
ISBN-13: 9783772820526
ISBN-10: 3772820522
Erscheinungsjahr: 2006
ISBN-13: 9783772820526
ISBN-10: 3772820522
Erscheinungsjahr: 2006
Reihe: Jahrbuch der Psychoanalyse
Herausgeber*innen: Ludger M. Hermanns, Claudia Frank, Helmut Hinz
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
Herausgeber*innen: Ludger M. Hermanns, Claudia Frank, Helmut Hinz
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
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