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Buchcover Von Namen und Dingen

Denneler, Iris
Von Namen und Dingen

Erkundungen zur Rolle des Ich in der Literatur am Beispiel von Ingeborg Bachmann, Peter Bichsel, Max Frisch, Gottfried Keller, Heinrich von Kleist, Arthur Schnitzler, Frank Wedekind, Vladimir Nabokov und W.G. Sebald.

Denneler fragt nach den vielfältigen Funktionen, die Namen in der Literatur übernehmen können: als Identitätserzeugungsmittel und Rollenvorgaben, als Strukturgerüste von Dichtung und komprimierte Signifikanten mit immenser Bedeutungsaura, als wirklichkeitsmächtige Symbole, aber auch als Gelegenheiten zum Blödeln, Babbeln, Scrabblen. - Was verbirgt sich hinter Dingen und Namen - oder sind die Namen schon die Dinge, haben Dinge Namen? Weil bei Eigennamen, anders als bei den universellen Substantiven, das Eigenste, Partikulare zur Diskussion steht, schließt die Frage nach dem Wesen der Namen auch immer die Frage nach Individualität und Identität ein. Trotz Dekonstruktion und vielbeschworenem Tod des Subjekts behauptet nämlich das Ich in der Dichtung unvermindert seine Faszination und Aktualität. Die folgenden Überlegungen wollen diesen sprachphilosophischen und kulturgeschichtlichen Horizont des Benennens und Ich-Sagens ins Gedächtnis rufen und an konkreten Textbeispielen veranschaulichen. Denn gerade in der Literatur lässt sich exemplarisch zeigen, welche Funktionen Namen übernehmen können. Die Begrenzung auf wenige, ausgewählte Texte und Autoren bietet dabei den Vorteil der Präzision und sie schafft gleichzeitig Platz für kontextuelle und intertextuelle Bezüge (ein Grund, weshalb die Kapitel eine literaturhistorische Chronologie vermeiden). 181 Seiten, broschiert (Königshausen & Neumann 2001)
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Neuere deutsche Literaturwissenschaft epocheübergreifend Allg. u. vergleich. Literaturwissenschaft

Bestell-Nr.: 14581
ISBN-13: 9783826019401
ISBN-10: 3826019407
Erscheinungsjahr: 2001
Bindungsart: broschiert
Umfang: 181 Seiten
Gewicht: 284 g
Verlag: Königshausen & Neumann
Autor*in: Iris Denneler
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu
Buchcover: Die Formel und das Unverwechselbare
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