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Neu im AngebotPhänomenologie in Spanien
Hrsg. von Javier San Martín.José Ortega y Gasset führte die Phänomenologie noch vor dem Ersten Weltkrieg in Spanien ein. Sie spiegelt die sozialen Erschütterungen wider, die Spanien im 20. Jahrhundert durchlebte, sie prägte aber auch das philosophische Potential vieler spanischer Intellektueller bis heute. Etliche Schüler Ortegas emigrierten mit Beginn des Franco-Regimes ins Ausland. Nach dem Zweiten Weltkrieg folgte eine Generation, deren Vertreter nicht mehr bei Ortega studiert hatten. Obgleich nur wenige von ihnen einen Bezug zur Phänomenologie besaßen, stützte sich auf sie die in den achtziger Jahren durch die neue politische Lage in Spanien ermöglichte Wiederbelebung phänomenologischer Forschung. Die 16 Forschungsbeiträge dieses Bandes zeichnen die Hauptlinien der Rezeption der Phänomenologie in Spanien nach und stellen alle wichtigen Facetten des dortigen phänomenologischen Denkens vor. Zentrale Beispiele belegen zudem, wie im heutigen Spanien im Sinne einer systematischen Phänomenologie phänomenologisches Denken eigenständig und fruchtbar weiterentwickelt wird. Der Dokumentationsteil gibt biographische, werkgeschichtliche und bibliographische Hinweise zu spanischen Phänomenologinnen und Phänomenologen und enthält ein Verzeichnis der wichtigsten Texte zur Phänomenologie in Spanien. - Aus dem Inhalt: Javier Lerín: Aufnahme und Entwicklung der Phänomenologie in Spanien. - José Lasaga: Husserls Gegenwart bei Ortega. - Jesús Conill: Die Phänomenologie bei Zubiri. - Agustín Serrano de Haro: Die Monade und die Anderen. Antonio Machados philosophische Versuche von einem phänomenologischen Standpunkt aus. - Fernando Montero Moliner: Der Weg meiner Phänomenologie. - Ramón Rodríguez: Reflexion und Evidenz. Aspekte der hermeneutischen Transformation der Phänomenologie im Werk Heideggers. - Jorge Uscatescu: Die fundamentalontologische Ausarbeitung der Seinsfrage. Ein Einblick in die Marburger Vorlesungen und in "Sein und Zeit". - María Luz Pintos: Husserl und Merleau-Ponty. Schlüssel einer engen Beziehung. - Patricio Peñalver: Derrida und Husserl. - Tomás Domingo Moratalla: Die hermeneutische Transformation der Phänomenologie. Paul Ricoeur, à l'écoute de la phénoménologie. - Javier San Martín: Die Struktur der phänomenologischen Reduktion. - Miguel García-Baró: Einführung in die Probleme des phänomenologischen Lebensbegriffs. - Pedro Cerezo: Von der transzendentalen Subjektivität zum leiblichen 'Apriori'. - César Moreno: Zufälligkeit und Fremderfahrung. Entwurf für eine erweiterte Intersubjektivität. - Urbano Santos Ferrer: Zu einer phänomenologischen Ethik. - Vincent Martínez Guzmán: Von der linguistischen Phänomenologie zum Friedensdiskurs. - 337 Seiten, broschiert (Orbis Phaenomenologicus. Perspektiven. Neue Folge; Band 10/Königshausen & Neumann 2005)
Bestell-Nr.: 16366
ISBN-13: 9783826031328
ISBN-10: 3826031326
Erscheinungsjahr: 2005
ISBN-13: 9783826031328
ISBN-10: 3826031326
Erscheinungsjahr: 2005
Reihe: Orbis Phaenomenologicus. Perspektiven. Neue Folge
Herausgeber*in: Javier San Martín
Sprache: Deutsch
Zustand: Neu
Herausgeber*in: Javier San Martín
Sprache: Deutsch
Zustand: Neu
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