Identität, Existenz und Reflexivität

Pardey, Ulrich: Identität, Existenz und Reflexivität

Sprachanalytische Untersuchungen zur deskriptiven Metaphysik. Indem er Strawsons Kritik an Russells Kennzeichnungstheorie verallgemeinert, entwickelt der Autor eine eingehende Kritik des Reflexivitätsbegriffs. Die Begriffe Identität und Existenz sind beide keine "realen" Begriffe, und so, wie in der Fregeschen Tradition die Existenz als Begriff der zweiten Stufe verstanden wird, hat zuletzt C.J.F. Williams auch die Identität als Begriff der zweiten Stufe expliziert. In Anlehnung an Strawsons Kritik an Russell versucht Pardey, die Ähnlichkeit von Identität und Existenz ganz anders darzustellen: Wie mit der Äußerung "a ist P" im allgemeinen präsupponiert ist, daß a existiert, so ist mit der Äußerung "a steht in der Relation R zu b" im allgemeinen präsupponiert, daß a nicht identisch mit b ist. Von daher läßt sich der Begriff der Reflexivität als Spezialfall (z.B. "sich lieben" als Spezialfall von "jemanden lieben"), wie er in der Moderne unter anderem von Descartes, Kant, Frege, Russell oder Castaneda gebraucht wurde, eingehend kritisieren. XI,279 Seiten, gebunden (Beltz Athenäum Monografien. Philosophie; Band 271/Beltz Athenäum Verlag 1994)

Bestell-Nr.: 3635
Gewicht: 589 g
Sprache: Deutsch
Sachgebiete: Philosophie des 20./21. Jahrhunderts | Sprachphilosophie
ISBN: 9783895470288
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