Kundenlogin
Wenn Sie noch kein Kundenkonto haben, können Sie sich hier registrieren. Sollten Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie hier ein neues Passwort anfordern.
Wenn Sie noch kein Kundenkonto haben, können Sie sich hier registrieren. Sollten Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie hier ein neues Passwort anfordern.

Barbujani, Guido
Die Erfindung der Rassen
Wissenschaft gegen Rassismus. Aus dem Italienischen von Edmund Jacoby. Mit einem Vorwort zur deutschsprachigen Ausgabe. Der Genetiker Guido Barbujani gibt einen Schnellkurs durch die Geschichte der Anthropologie und Genetik und hofft auf Aufklärung: dass das, was in der Wissenschaft längst unumstritten ist, auch ins allgemeine Bewusstsein gelangt und rassistische Vorurteile beseitigt. - Die Menschheit in Rassen einzuteilen, war eine Obsession der Wissenschaft im 19. Jahrhundert, die im frühen 20. Jahrhundert zu einer mächtigen Bewegung wurde: Politiker, die ihren Anhängern versprachen, dass sie einer höheren Rasse angehörten, hatten allzu oft Erfolg damit. Die Folgen der Rassenideologie waren schrecklich. Erst die Entdeckung des menschlichen Genoms seit den sechziger Jahren machte den Rassenspekulationen in der Wissenschaft ein Ende. Der erste Mensch, dessen Genom vollständig ausgelesen wurde, war James Watson, der Mitentdecker der DNA-Doppelhelix; bald nach ihm veröffentlichte Craig Venter, ein anderer berühmter Genetiker, sein Genom. Ein koreanischer Genetiker, Seong-Jin Kim verglich dann sein eigenes Genom mit dem der beiden amerikanischen Forscher und fand heraus, dass er, der Asiat, mit den beiden weißen Amerikanern näher verwandt war als diese untereinander. Jeder Mensch unterscheidet sich von jedem anderen (außer eineiige Zwillinge), und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass wir einem schwarzen Afrikaner oder einem Chinesen genetisch näherstehen als unserem Wohnungsnachbarn. Doch immer wieder versuchen Vorkämpfer der Überlegenheit der "weißen Rasse" - auch mit scheinbar wissenschaftlichen Argumenten -, rassistische Vorurteile zu schüren. Der Genetiker Guido Barbujani zeigt in diesem Buch, wie mit den Mitteln der Vernunft gegen den tiefverwurzelten rassistischen Unfug argumentiert werden kann. 282 Seiten mit 6 Abb., gebunden (Verlagshaus Jacoby & Stuart 2021)
Bestell-Nr.: 40830
ISBN-13: 9783964280978
ISBN-10: 3964280976
Erscheinungsjahr: 2021
ISBN-13: 9783964280978
ISBN-10: 3964280976
Erscheinungsjahr: 2021
Vorheriges Buch Zum Sachgebiet 'Hochschul-/Wissenschaftsgeschichte' Nächstes Buch
Weitere Bücher im Sachgebiet »Hochschul-/Wissenschaftsgeschichte«

Lage, Julian zur
Geschichtsschreibung aus der Bibliothek
Sesshafte Gelehrte und globale Wissenszirkulation (ca. 1750-1815)
Geschichtsschreibung aus der Bibliothek
Sesshafte Gelehrte und globale Wissenszirkulation (ca. 1750-1815)




Offener Humanismus zwischen den Fronten des Kalten Krieges
Über den Universalhistoriker, politischen Publizisten und religiösen Essayisten …
Über den Universalhistoriker, politischen Publizisten und religiösen Essayisten …

Erinnerungen und Perspektiven des Deutschen Akademikerinnenbunds aus den Jahren 1926 bis 2026
Jubiläumsband anlässlich des 100-jährigen Bestehens
Jubiläumsband anlässlich des 100-jährigen Bestehens


Stafford, Ed
Im Rucksack der Entdecker
Womit Amundsen, Heyerdahl, Messner und Co. ins Unbekannte zogen
Im Rucksack der Entdecker
Womit Amundsen, Heyerdahl, Messner und Co. ins Unbekannte zogen










