Conjugium Phoebis & Palladis

Knorr von Rosenroth, Christian: Conjugium Phoebis & Palladis

Oder Die erfundene Fortpflantzung des Goldes / Chymische Allegorie. Neusatz der Ausgabe Sulzbach 1677. Hrsg. und mit Vor- und Nachwort sowie Hinweisen zu Leben und Werk des Autors versehen von Italo Michele Battafarano. Aus Anlass der Hochzeit von Kaiser Leopold I. zelebriert das hier erstmals neu gedruckte Singspiel in einer alchemisch-pansophischen Allegorie das kaiserliche Brautpaar als Apoll und Athene, welche gemeinsam den Kriegsgott Mars endgültig von der Erde vertreiben. Wahrscheinlich vom Sulzbacher Herzog Christian August dazu aufgefordert, weil dieser mit der zukünftigen Kaiserin eng verwandt war, benutzte Knorr von Rosenroth die Gelegenheit, eine phantasievolle Oper zu schreiben, in der mythologische Figuren, Tugend-, Laster- und Metall-Allegorien den Kampf zwischen Krieg und Frieden versinnbildlichen. Prachtvolle Bühnenbilder, ein reiches Szenarium, Ballette und Musik stehen wie antike Mythologie und Alchemie bei Knorr im Dienst eines subtilen, aber eindeutigen Diskurses, der an den Kaiser gerichtet ist. Nach dem 30jährigen Krieg und den gewaltsamen Rekatholisierungsversuchen der protestantischen Gegenden des Reiches fordert Knorr den Kaiser auf, nicht länger Mithilfe von Mars, sondern von Pallas, der Göttin der Weisheit, zu regieren. Nur die "unio chymica" von Macht und Weisheit könne dem Herrscherpaar in Wien wie dessen Untertanen eine goldene Zukunft bescheren, lautet Knorrs Botschaft. 89 Seiten, broschiert (IRIS; Band 16/Peter Lang Verlag 2000) Mängelexemplar

Bestell-Nr.: 42035
Gewicht: 140 g
Sprache: Deutsch
Sachgebiet: Barockliteratur
ISBN: 9783906765556
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