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Buchcover Der Deserteur und Erzähler Alfred Andersch

Brunner, Maria Elisabeth
Der Deserteur und Erzähler Alfred Andersch

"Daß nichts dunkel gesagt werden darf, was auch klar gesagt werden kann".

Gegenstand dieser Untersuchung sind jene Züge des Werks von Andersch, die vom modernen Autorenfilm beeinflußt waren. Die Desertion von Alfred Andersch zum Film, das heißt sein jahrelanges Engagement im Bereich des Drehbuchschreibens zeigen die perifilmischen Texte des Autors, aber vor allem seine präfilmischen Texte belegen die Ernsthaftigkeit seines Engagements für den Autorenfilm. Das Werk des von Andersch bewunderten italienischen Regisseurs Michelangelo Antonioni wird in seinen Grundzügen präsentiert und mit dem Roman «Die Rote» von Andersch und seinem filmischen Schreiben in Beziehung gebracht. Daß auch das Schreiben für Andersch nichts anderes war als eine ästhetische bzw. literarische Formung von Erinnerungen, belegt die grundlegende Rolle des Memoria-Aspekts für Anderschs Schreiben. Als Abrundung der Präsentation des Erinnerungs-, Sprach- und Bildraums der Desertion bei Andersch wird abschließend das Motiv der Fahnenflucht im eigentlichen Wortsinne behandelt. Andersch hat in seinen perifilmischen Texten und filmkritischen Arbeiten immer auf dem Primat des Erzähltextes der Literaturverfilmung gegenüber bestanden; in der Praxis jedoch hat er im Roman «Die Rote» gezeigt, daß er durchaus auch optisch dominierte Erzählverfahren beherrscht. 491 Seiten, broschiert (Peter Lang Verlag 1997) Mängelexemplar
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Literatur nach '45 Film- und Fernsehwissenschaften

Bestell-Nr.: 621511
ISBN-13: 9783631318928
ISBN-10: 3631318928
Erscheinungsjahr: 1997
Bindungsart: broschiert
Umfang: 491 Seiten
Gewicht: 636 g
Verlag: Peter Lang Verlag
Autor*in: Maria Elisabeth Brunner
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, Mängelexemplar
* Gilt für Lieferungen nach Deutschland. Lieferzeiten für alle anderen Länder finden Sie hier.
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