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Buchcover Städtebau als kulturelle Praxis

Sturm, Ulrike
Städtebau als kulturelle Praxis

Reformkonzepte in Deutschland 1910-1930.

Die Studie fokussiert auf eine lose kooperierende Gruppe von Städtebauern, Stadtplanern sowie Kritikern und Wissenschaftlern der Weimar Republik, die für innovative Konzepte und Verfahren im Städtebau plädierten, sich dabei aber ganz explizit auf kulturelle Traditionen bezogen, die ins 19. Jahrhundert zurückreichen. Die Vertreter dieser Haltung werden in der Studie als Protagonisten einer Stadtbau-Kultur bezeichnet, da sie Städtebau aus dem Bezug auf eine kulturelle Entwicklung der Gesellschaft heraus verstanden. Kultur umfasst dabei sowohl die (bau-)künstlerische Tätigkeit als höhere geistige Arbeit als auch das alltägliche Leben, das als Alltagskultur einer Gesellschaft verstanden wird. Die grundlegende Vorstellung einer Reformbedürftigkeit der städtebaulichen Praxis im beginnenden 20. Jahrhundert lässt den Städtebauer und Architekten zum Reformer werden, der den Auftrag hat, das kulturelle Niveau des Alltagslebens und der Baukunst zu heben. Sozialreform und ästhetische Reform sind gleichermaßen Teil dieses Auftrags. Die städtebauliche Theoriebildung der 1920er und frühen 1930er Jahren war nicht allein in Deutschland geprägt von dem Gedanken, dass die zeitgenössische Großstadt neuartige Aufgaben und Herausforderungen zu bestehen habe, die nur mithilfe wissenschaftlicher Erkenntnisse zu lösen seien. Eine neuartige Begrifflichkeit von Zwecken und Funktionen ersetzte die bis zum Ersten Weltkrieg übliche Rede von Bedürfnissen und führte zum Leitbild einer "funktionalen Stadt". 277 Seiten mit 142 Abb., gebunden (Wasmuth 2013)
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Architektur, Städtebau 1918-1933

Bestell-Nr.: 75550
ISBN-13: 9783803007438
ISBN-10: 3803007437
Erscheinungsjahr: 2013
Bindungsart: gebunden
Umfang: 277 Seiten mit 142 Abb.
Gewicht: 1,27 kg
Verlag: Wasmuth
Autor*in: Ulrike Sturm
Sprache: Deutsch
Zustand: Neu
* Gilt für Lieferungen nach Deutschland. Lieferzeiten für alle anderen Länder finden Sie hier.
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