Kundenlogin
Wenn Sie noch kein Kundenkonto haben, können Sie sich hier registrieren. Sollten Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie hier ein neues Passwort anfordern.
Wenn Sie noch kein Kundenkonto haben, können Sie sich hier registrieren. Sollten Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie hier ein neues Passwort anfordern.

Wege zur Politischen Philosophie
Festschrift für Martin Sattler. Hrsg. von Gabriele von Sivers und Ulrich Diehl.27 Beiträge nehmen Anregungen des Geehrten für "philosophische Fragestellungen" zu den grotesken und verflachten Formationen des politischen Denkens der Zeit auf. Der Laureatus dieser Schrift hatte 1986 Hans Jonas eröffnet, daß er an einer Politischen Philosophie arbeite, aus der, wie die Autoren dieses Bandes wissen, nichts geworden ist und von der man auch sonst nicht viel vernommen hat. Jonas wandte damals ein: "Wie wollen Sie der Politischen Vernunft auf die Beine helfen? Das Wissen über die politischen Bewußtseinsvoraussetzungen in uns und ihre Struktur in Gesellschaften ist in esoterische Teilbestände und exoterische politische Religionen, Ideologien und Denkschulen zerfallen. Diese Angelegenheit müßte einer umfassenden Kritik unterzogen werden. Außerdem müßten alle gescheiterten Restitutionsversuche von Platon bis heute auf ihre Prägnanz hin durchgegangen werden. (Er nannte Thomas von Aquin, Spinoza, Kant, Hegel, Arendt, Strauss, Voegelin und sich selbst). Sie müßten die Erfahrungen und die Maßstäbe, aus denen das politische Bewußtsein sich ernährt und aufrichtet und die, die es vergiften, frei legen." Im nachfolgenden Gespräch über verschiedene Denker und ihre Texte zur politischen Philosophie tauchten metaphorisch die "leuchtenden Fünkchen" oder "Goldklümpchen" auf, in denen Jonas und der Laureatus lebendige Reste der Politischen Vernunft und die menschheitliche Erinnerung an sie erkannten. "Wir sind womöglich aus einer Jeremiade herausgekommen..." lautete der verheißungsvolle Schlußpunkt des kurzen Gesprächs. Der Laureatus, Jurist und Politikwissenschaftler, konnte während seiner Lehr- und Forschungstätigkeit einige Anregungen für "philosophische Fragestellungen" zu den grotesken und verflachten Formationen des politischen Denkens unserer Zeit geben. Die Autoren sind Claus-Ekkehard Bärsch, Giandomenico Bonanni, Ulrich Diehl, Michael Ensslen, Jürgen Gebhardt, Volker Gerhardt, Manfred Henningsen, Vittorio Hösle, Klaus Kodalle, Peter König, Daniel Krochmalnik, Jan-Ivar Lindén, Reiner Manstetten, Krzysztof Maurin, Peter J. Opitz, Thomas Petersen, Walter Rothholz, Florian Sattler, Stephan Sattler, Julius H. Schoeps, Peter von Sivers, Chiara Staude-Colli, Jakob Staude, Kurt Stenzel, Peter Weber-Schäfer, Reiner Wiehl und James Wood. 464 Seiten, broschiert (Königshausen & Neumann 2005) leichte Lagerspuren
Bestell-Nr.: 79609
ISBN-13: 9783826031991
ISBN-10: 3826031997
Erscheinungsjahr: 2005
ISBN-13: 9783826031991
ISBN-10: 3826031997
Erscheinungsjahr: 2005
Herausgeber*innen: Ulrich Diehl, Gabriele von Sivers
Sprachen: Deutsch, Englisch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
Sprachen: Deutsch, Englisch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
Vorheriges Buch Zum Sachgebiet 'Politische Theorie' Nächstes Buch
Weitere Bücher im Sachgebiet »Politische Theorie«

Nipperdey, Justus
Die Erfindung der Bevölkerungspolitik
Staat, politische Theorie und Population in der Frühen Neuzeit
Die Erfindung der Bevölkerungspolitik
Staat, politische Theorie und Population in der Frühen Neuzeit


Bach, Reinhard
Rousseau und die Physiokraten
Politische Ideengeschichte im begrifflichen Wandel zwischen Aufklärung und …
Rousseau und die Physiokraten
Politische Ideengeschichte im begrifflichen Wandel zwischen Aufklärung und …


Wilhelm von Ockham
De iuribus Romani imperii/Das Recht von Kaiser und Reich. III.2 Dialogus, Band I
Lateinisch/Deutsch
De iuribus Romani imperii/Das Recht von Kaiser und Reich. III.2 Dialogus, Band I
Lateinisch/Deutsch

Marxismus im Spannungsfeld von Philosophie und Politik
Zur Rezeption der Marxschen Theorie im östlichen Europa in der ersten Hälfte …
Zur Rezeption der Marxschen Theorie im östlichen Europa in der ersten Hälfte …












