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Neu im AngebotCullmann, Oscar
Heil als Geschichte
Heilsgeschichtliche Existenz im Neuen Testament. In seiner Darstellung des neutestamentlichen Glaubens in einer heilsgeschichtlichen Theologie möchte Oscar Cullmann zeigen, dass es falsch ist, christliche Existenz und Heilsgeschichte einander als Gegensätze gegenüberzustellen. Die gegenwärtig beliebte Sicht des Urchristentums, derzufolge die Heilsgeschichte einen Abfall vom existentiellen Verständnis des ursprünglichen "Kerygmas" darstelle, scheint, so Cullmann, auf einer falschen Alternative zu beruhen. Gewiss enthält das ganze Neue Testament den Anruf zur Glaubensentscheidung und impliziert ein neues Existenzverständnis. Aber beruht dieses nicht gerade auf dem Glauben, dass sich eine göttliche Geschichte ereignet hat, ereignet und weiter ereignen wird, die zwar diesen Glauben visiert, aber zunächst unabhängig von ihm und mir fremd ist? Und heißt dann Glauben nicht gerade, 'meine Existenz in diesen Ereigniszusammenhang hic et nunc' einzureihen? Ist wirklich ein solcher Glaube, wie man unter Berufung auf Jer. 45 gern sagt, nichts als das falsche Streben nach einer "Sicherung", mit dem man die wahre Ursprungsbeziehung des Kreaturbewusstseins zu Gott als dem schöpferischen Seinsgrund zerstöre? Ist wirklich das Wissen um die Geschöpflichkeit meines Daseins nur unter der Voraussetzung der Anerkennung meines Nichtwissens von Woher und Wohin möglich? Sind wirklich das Bewusstsein der Geschöpflichkeit und dasjenige eines Hineingestelltseins in einen mich überwältigenden Ereigniszusammenhang Gegensätze? Cullmann möchte zeigen, dass richtig (also nicht als Gegensatz zum Existenzverständnis) interpretierte Heilsgeschichte im Gegenteil der kühnste Ausdruck der prophetischen Dynamik der Bibel ist und durchaus für 'freie Entscheidung' Raum lässt. Die Heilsgeschichte sei kein "Gräber- und Totenfeld", sondern vielmehr aktuell im eigentlichen Sinn. »Die Frage nach der Einheit des Neuen Testamentes wird ebenso angesprochen wie sein Verhältnis zu Mythos und Geschichte, das Wesen des Glaubens ebenso wie das der Hoffnung und der Sinn der Eschatologie. Die Behandlung dieser und vieler anderer Grundprobleme ist um so aufschlußreicher, als Cullmann eine Auffassung entwickelt, die sich von herrschenden Richtungen der Forschung im Ansatz unterscheiden, und diese Auffassung fortlaufend in eingehender Auseinandersetzung mit ihnen, vor allem mit der Bultmann-Schule, vertritt« (Theologische Zeitschrift. 1/1966). -- Aus dem Inhalt: 1. Teil: Prolegomena - 2. Teil: Das Zustandekommen der heilsgeschichtlichen Sicht - 3. Teil: Phänomenologische Merkmale - 4. Teil: Die neutestamentlichen Haupttvpen - 5. Teil: Dogmengeschichtlicher und systematischer Ausblick: Heilsgeschichte und die nachbiblische Zeit - Register (Bibelstellen, Namen, Begriffe). 2., durchgesehene Auflage. XVI,328 Seiten, Leinen (Mohr Siebeck 1967) leichte Lagerspuren
Bestell-Nr.: 133783
ISBN-13: 9783161031823
ISBN-10: 3161031822
Erscheinungsjahr: 1967
ISBN-13: 9783161031823
ISBN-10: 3161031822
Erscheinungsjahr: 1967
Auflage: 2., durchgesehene Auflage
Bindungsart: Leinen
Umfang: XVI,328 Seiten
Gewicht: 655 g
Bindungsart: Leinen
Umfang: XVI,328 Seiten
Gewicht: 655 g
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