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Horst, Ulrich
Studien zur Geschichte eines (ekklesiologischen) Antagonismus vom 15. bis zum 19. Jahrhundert.
Das Spätmittelalter hat subtile Theorien der päpstlichen Lehrautorität entwickelt. Auch Theologen des 16. Jahrhunderts, die in der Forschung selten gewürdigt wurden, haben versucht, Bedingungen und Voraussetzungen einer päpstlichen Definition zu klären. Welche Rolle spielt das Konzil? Welchen Anteil haben die Kardinäle und die Ecclesia Romana? Endgültig wurden solche Probleme erst auf dem I. Vatikanischen Konzil entschieden. Die komplexe Vorgeschichte der Definition kam in der dramatischen Rede Kardinal Guidis zur Sprache, die zu einem schweren Konflikt mit Pius IX. führte. Humanismus und Reformation stellten gebieterisch die Frage nach einem verbindlichen Bibeltext. Das Trienter Konzil entschied, dass die Vulgata, die alte lateinische Übersetzung, »für authentisch« gehalten werden sollte. Was bedeutet der Begriff? Das breite Spektrum der Deutungen führte - namentlich in Spanien - zu erbitterten Kontroversen über die Rolle der biblischen Sprachen. Mit dem Wiederabdruck der zwanzig wichtigsten Aufsätze, in denen Ulrich Horst in kenntnisreicher Dichte entscheidende Themen, Etappen und Konfliktfelder der neuzeitlichen Unfehlbarkeitsdiskussion aufzeigte, soll in erster Linie der konzils- und theologiehistorischen Forschung ein hilfreiches Instrument zur Verfügung gestellt werden. -- Aus dem Inhalt: 1. Die Lehrautorität des Papstes nach Augustinus von Ancona; - 2. Kardinal Juan de Torquemada OP und die Lehrautorität des Papstes; - 3. Konzil und Papst nach Antonius von Córdoba; - 4. Papst und Reform im 16. Jahrhundert. Die Lehr- und Rechtsgewalt des Papstes nach dem spanischen Theologen Juan de Celaya (ca. 1490-1558); - 5. Cyprian Benet OP: 'De prima orbis sede'. Eine Schrift zur Vorbereitung des V. Laterankonzils; - 6. Ekklesiologie und Reform. Voraussetzungen und Bedingungen der kirchlichen Erneuerung nach Franz von Vitoria; - 7. Simonie und Papstwahl. Zur Bulle 'Cum tam divino' Julius’ II; - 8. Die Dominikanerschule von Salamanca und das Konzil von Trient; - 9. Der Streit um die Autorität der Vulgata. Zur Rezeption des Trienter Schriftdekrets in Spanien; - 10. Melchior Cano und Dominicus Báñez über die Autorität der Vulgata. Zur Deutung des Trienter Vulgatadekrets; - 11. Robert Bellarmin und die 'Vulgata'. Ein Beitrag zur Diskussion über die päpstliche Unfehlbarkeit; - 12. Das Votum Joseph Cardonis. Über die Unfehlbarkeit des Papstes aus dem Jahre 1869; - 13. Kardinalerzbischof Filippo Maria Guidi O.P. und das I. Vatikanische Konzil. 426 Seiten, Leinen (Konziliengeschichte. Reihe B: Untersuchungen/Verlag Ferdinand Schöningh 2016) Mängelexemplarstempel auf Schnitt, leichte Lagerspuren
Horst, Ulrich
Päpstliche Unfehlbarkeit wider konziliare Superiorität?
Studien zur Geschichte eines (ekklesiologischen) Antagonismus vom 15. bis zum 19. Jahrhundert. Das Spätmittelalter hat subtile Theorien der päpstlichen Lehrautorität entwickelt. Auch Theologen des 16. Jahrhunderts, die in der Forschung selten gewürdigt wurden, haben versucht, Bedingungen und Voraussetzungen einer päpstlichen Definition zu klären. Welche Rolle spielt das Konzil? Welchen Anteil haben die Kardinäle und die Ecclesia Romana? Endgültig wurden solche Probleme erst auf dem I. Vatikanischen Konzil entschieden. Die komplexe Vorgeschichte der Definition kam in der dramatischen Rede Kardinal Guidis zur Sprache, die zu einem schweren Konflikt mit Pius IX. führte. Humanismus und Reformation stellten gebieterisch die Frage nach einem verbindlichen Bibeltext. Das Trienter Konzil entschied, dass die Vulgata, die alte lateinische Übersetzung, »für authentisch« gehalten werden sollte. Was bedeutet der Begriff? Das breite Spektrum der Deutungen führte - namentlich in Spanien - zu erbitterten Kontroversen über die Rolle der biblischen Sprachen. Mit dem Wiederabdruck der zwanzig wichtigsten Aufsätze, in denen Ulrich Horst in kenntnisreicher Dichte entscheidende Themen, Etappen und Konfliktfelder der neuzeitlichen Unfehlbarkeitsdiskussion aufzeigte, soll in erster Linie der konzils- und theologiehistorischen Forschung ein hilfreiches Instrument zur Verfügung gestellt werden. -- Aus dem Inhalt: 1. Die Lehrautorität des Papstes nach Augustinus von Ancona; - 2. Kardinal Juan de Torquemada OP und die Lehrautorität des Papstes; - 3. Konzil und Papst nach Antonius von Córdoba; - 4. Papst und Reform im 16. Jahrhundert. Die Lehr- und Rechtsgewalt des Papstes nach dem spanischen Theologen Juan de Celaya (ca. 1490-1558); - 5. Cyprian Benet OP: 'De prima orbis sede'. Eine Schrift zur Vorbereitung des V. Laterankonzils; - 6. Ekklesiologie und Reform. Voraussetzungen und Bedingungen der kirchlichen Erneuerung nach Franz von Vitoria; - 7. Simonie und Papstwahl. Zur Bulle 'Cum tam divino' Julius’ II; - 8. Die Dominikanerschule von Salamanca und das Konzil von Trient; - 9. Der Streit um die Autorität der Vulgata. Zur Rezeption des Trienter Schriftdekrets in Spanien; - 10. Melchior Cano und Dominicus Báñez über die Autorität der Vulgata. Zur Deutung des Trienter Vulgatadekrets; - 11. Robert Bellarmin und die 'Vulgata'. Ein Beitrag zur Diskussion über die päpstliche Unfehlbarkeit; - 12. Das Votum Joseph Cardonis. Über die Unfehlbarkeit des Papstes aus dem Jahre 1869; - 13. Kardinalerzbischof Filippo Maria Guidi O.P. und das I. Vatikanische Konzil. 426 Seiten, Leinen (Konziliengeschichte. Reihe B: Untersuchungen/Verlag Ferdinand Schöningh 2016) Mängelexemplarstempel auf Schnitt, leichte Lagerspuren
Bestell-Nr.: 133787
ISBN-13: 9783506786029
ISBN-10: 3506786024
Erscheinungsjahr: 2016
ISBN-13: 9783506786029
ISBN-10: 3506786024
Erscheinungsjahr: 2016
Reihe: Konziliengeschichte. Reihe B: Untersuchungen
Autor*in: Ulrich Horst
Sprache: Deutsch
Zustand: Sehr gut, Mängelexemplarstempel auf Schnitt, leichte Lagerspuren
Autor*in: Ulrich Horst
Sprache: Deutsch
Zustand: Sehr gut, Mängelexemplarstempel auf Schnitt, leichte Lagerspuren
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