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Neu im AngebotWildenhain, Michael
Eine kurze Geschichte der Künstlichen Intelligenz
Wird Künstliche Intelligenz nun menschlicher als der Mensch? Seit jeher träumen die Menschen davon, künstliche Wesen zu erschaffen, die ihnen dienstbar sind. Nicht selten werden die hoffnungsfrohen Schöpfer jedoch mit der Furcht konfrontiert, die Kreaturen könnten eine unkontrollierbare Macht entfalten und sich gegen den Einzelnen, wenn nicht gar gegen die Menschheit wenden. Von dieser Ambivalenz ist auch die in Wellen aufkommende Diskussion um Roboter und 'Artificial. Intelligence' (AI) respektive 'Künstliche Intelligenz' (KI) geprägt, die mit der Indienststellung von und dem öffentlichen Zugriff auf ChatGPT erneut in den Fokus des allgemeinen Interesses rückt. Michael Wildenhain rollt ihre spannende Geschichte von vorne auf und untersucht, ob KI schließlich ein eigenes Bewusstsein entwickeln kann. Es geht, in der gebotenen Kürze, um eine exemplarische Geschichte, die anhand zentraler Stationen und relevanter Markpunkte die wesentlichen Aspekte der Diskussion um Künstliche Intelligenz sowie ihrer Möglichkeiten und Grenzen in den Blick nimmt. Im Mittelpunkt steht die Frage, inwieweit KI-Systeme, bemessen am allgemein menschlichen Maßstab, als intelligent betrachtet werden können und ob vom Bewusstsein einer Maschine zu sprechen sinnvoll ist - oder nicht. Wie jedes gute Drama gliedert sich das Buch in drei Aufzüge, in denen nicht nur ein illustres Personal seine Auftritte hat, sondern auch allegorische Figuren wie die Wirklichkeit oder das Bewusstsein. Der erste Teil thematisiert kulturelle Aspekte und vor allem die literarische Verarbeitung, die bestimmte Gedanken hinsichtlich der Künstlichen Intelligenz vorwegnimmt. Wir lernen den Geheimrat Johann Wolfgang von Goethe und die grandiose Autorin Mary Shelley kennen. Der zweite Teil konzentriert sich auf die Darstellung der systematischen Diskussion der schwachen, aber insbesondere der Möglichkeit einer starken KI. Nur die Existenz Letzterer eröffnet - eventuell - einen Weg zu Maschinen, denen Intelligenz im allgemein menschlichen Sinn zugesprochen werden kann. Der dritte Teil des Buchs wirft die Fragen, die durch die aktuelle KI-Diskussion entstehen, erneut auf: Ist es denkbar, dass eine künstlich geschaffene Intelligenz ein eigenes Bewusstsein und damit eigene Absichten entwickelt, die sich gegen uns wenden könnten? Und entsteht daraus nicht zwangsläufig ein Problem, weil die Fähigkeiten der Maschinenintelligenz uns in mehr und mehr Bereichen weit überlegen sind? Am Ende des Buchs erörtert der Verfasser, ob sich die Diskussion um Künstliche Intelligenz in gewisser Weise als Drosophila des Leib-Seele-Problems verstehen lässt. 120 Seiten, broschiert (Klett-Cotta Verlag 2024) Mängelexemplarstempel auf Schnitt, LagerspurenBestell-Nr.: 135056
ISBN-13: 9783768198240
ISBN-10: 3768198243
Erscheinungsjahr: 2024
ISBN-13: 9783768198240
ISBN-10: 3768198243
Erscheinungsjahr: 2024
Autor*in: Michael Wildenhain
Sprache: Deutsch
Zustand: Sehr gut, Mängelexemplarstempel auf Schnitt, Lagerspuren
Sprache: Deutsch
Zustand: Sehr gut, Mängelexemplarstempel auf Schnitt, Lagerspuren
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