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He, Guihua
In der Studie untersucht die Autorin die Wechselbeziehungen zwischen Politik und Daoismus während der Nördlichen Song-Dynastie 北宋 (960-1127). In der Forschung wird diese Epoche häufig mit der Wiederbelebung des Konfuzianismus in Verbindung gebracht, während der Daoismus meist als Randphänomen gilt und entsprechend wenig Beachtung findet. Demgegenüber zeigt He, dass viele Herrscher dieser Zeit den Daoismus förderten und enge Beziehungen zu daoistischen Akteuren unterhielten. Die Verflechtung von staatlicher Autorität und religiösen Institutionen trug wesentlich dazu bei, dass der Daoismus nach seinem Niedergang erneut an Bedeutung gewann. Methodisch richtet sich die Untersuchung auf die Motive historischen Handelns. Im Zentrum steht weniger die Rekonstruktion einzelner Ereignisse als vielmehr die Frage nach den Beweggründen kaiserlicher Entscheidungen. Analysiert werden sowohl Phasen gezielter Förderung des Daoismus als auch Zeiten bewusster Zurückhaltung. Dabei werden die Akteure nicht nur als Produkte struktureller Bedingungen verstanden, sondern auch als handlungsfähige Subjekte. Auf diese Weise eröffnet der Band neue Perspektiven auf die politisch-religiösen Verhältnisse im vormodernen China. IX,341 Seiten mit 10 Abb. und drei Tabellen, broschiert (Lun Wen. Studien zur Geistesgeschichte und Literatur in China; Band 30/Harrassowitz Verlag 2026) leichte Lagerspuren
He, Guihua
Das Verhältnis zwischen Politik und Daoismus in der Nördlichen Song-Dynastie
In der Studie untersucht die Autorin die Wechselbeziehungen zwischen Politik und Daoismus während der Nördlichen Song-Dynastie 北宋 (960-1127). In der Forschung wird diese Epoche häufig mit der Wiederbelebung des Konfuzianismus in Verbindung gebracht, während der Daoismus meist als Randphänomen gilt und entsprechend wenig Beachtung findet. Demgegenüber zeigt He, dass viele Herrscher dieser Zeit den Daoismus förderten und enge Beziehungen zu daoistischen Akteuren unterhielten. Die Verflechtung von staatlicher Autorität und religiösen Institutionen trug wesentlich dazu bei, dass der Daoismus nach seinem Niedergang erneut an Bedeutung gewann. Methodisch richtet sich die Untersuchung auf die Motive historischen Handelns. Im Zentrum steht weniger die Rekonstruktion einzelner Ereignisse als vielmehr die Frage nach den Beweggründen kaiserlicher Entscheidungen. Analysiert werden sowohl Phasen gezielter Förderung des Daoismus als auch Zeiten bewusster Zurückhaltung. Dabei werden die Akteure nicht nur als Produkte struktureller Bedingungen verstanden, sondern auch als handlungsfähige Subjekte. Auf diese Weise eröffnet der Band neue Perspektiven auf die politisch-religiösen Verhältnisse im vormodernen China. IX,341 Seiten mit 10 Abb. und drei Tabellen, broschiert (Lun Wen. Studien zur Geistesgeschichte und Literatur in China; Band 30/Harrassowitz Verlag 2026) leichte LagerspurenBestell-Nr.: 135850
ISBN-13: 9783447125437
ISBN-10: 3447125438
Erscheinungsjahr: 2026
ISBN-13: 9783447125437
ISBN-10: 3447125438
Erscheinungsjahr: 2026
Bindungsart: broschiert
Umfang: IX,341 Seiten mit 10 Abb. und drei Tabellen
Gewicht: 876 g
Verlag: Harrassowitz Verlag
Umfang: IX,341 Seiten mit 10 Abb. und drei Tabellen
Gewicht: 876 g
Verlag: Harrassowitz Verlag
Reihe: Lun Wen. Studien zur Geistesgeschichte und Literatur in China
Autor*in: Guihua He
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
Autor*in: Guihua He
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
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