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Rommel, Thomas
Das Selbstinteresse von Mandeville bis Smith
Ökonomisches Denken in ausgewählten Schriften des 18. Jahrhunderts. Die Studie untersucht die These, inwieweit sich das menschliche Selbstinteresse nicht als gesellschaftsfeindlicher Egoismus, sondern als produktives Prinzip kommerziellen Denkens und Handelns darstellt, bei dem das ökonomisch aktive Individuum als Motor der Gesellschaft im Mittelpunkt steht. Diese These wird im Detail untersucht und es gilt festzustellen, inwieweit Adam Smiths Theorie des 'self-interest', von den ersten Darstellungen in der "Theory of Moral Sentiments" bis hin zu seiner dezidierten Aussage in "The Wealth of Nations", bereits in früheren Texten von Mandeville, Defoe und dem "Spectator", über Hume und Gay bis Lillo, Haywood und Goldsmith, als paradigmatisches Phänomen erkannt und diskutiert wird. Die Wahrnehmung materieller Interessen, die überraschenderweise zum Funktionieren und zur Stabilisierung der Gesellschaft beiträgt, unterliegt im 18. Jahrhundert einer sich wandelnden moralischen Bewertung, deren Problematik in einer Vielzahl von literarischen und expositorischen Texten deutlich wird. Überprüft wird daher an ausgewählten Texten, wie die Rechtfertigungsstrategien einer vornehmlich bürgerlichen Gesellschaftsschicht zu bewerten sind, die sich in einem moralischen Dilemma gefangen sah. 350 Seiten, gebunden (Anglistische Forschungen; Band 367/Universitätsverlag Winter 2006)
Bestell-Nr.: 14782
ISBN-13: 9783825352394
ISBN-10: 3825352390
Erscheinungsjahr: 2006
ISBN-13: 9783825352394
ISBN-10: 3825352390
Erscheinungsjahr: 2006
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