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Neu im AngebotWüstenberg, Klaus
Naturprinzip - Bewußtseinsinhalt - Technische Fiktion
Eine Untersuchung zum Kausalitätsbegriff bei Hume und Ayer. Klaus Wüstenberg will zum einen den Nachweis erbringen, dass David Humes Kausalprinzip im Rahmen eines phänomenalistisch ausgeprägten Empirismus verstanden werden kann, dem von Hume selbst in Anspruch genommenen methodologischen Grundsatz hinsichtlich der Evidenz philosophischer Aussagen widerspricht. Zum anderen sucht er nach Aufhebung der Humenschen Argumentationsdefizite und Missverständnisse jedoch unter Beibehaltung der betreffenden methodologischen Grundentscheidung aufzuzeigen, zu welchem wissenschaftstheoretischen Resultat ein solches Verfahren konsequenterweise führen muss: der Bestimmung von Kausalität als einer technischen Fiktion. In Auseinandersetzung mit der ebenfalls in kritischem Rückbezug auf Hume entwickelten Kausalitätstheorie Alfred Jules Ayers wird schließlich Gelegenheit genommen, sowohl das Ergebnis als auch die Methode der Untersuchung zu erläutern und der Konzeption Ayers gegenüber zu rechtfertigen. Zunächst wird Humes Konzeption von Kausalität einer eingehenden kritischen Analyse unterzogen, und zwar unter Zugrundelegung des auf Hume selbst zurückgehenden und von diesem also letztlich hier übernommenen allgemeinen Evidenzpostulats. Dabei zeigt sich jedoch, dass Humes spezielle, auf einem besonderen Verständnis von Evidenznachweis beruhende Verwendungsweise der Evidenzmethode keineswegs dazu geeignet ist, eine konsistente und den gegebenen Anforderungen entsprechende philosophisch-wissenschaftstheoretische Bestimmung von Kausalität bereitzustellen, zumal, da der besondere Gebrauch dieser Methode zudem noch durch Schwierigkeiten belastet ist, die sich von bestimmten weiteren, von Hume zusätzlich angenommenen, der allgemeinen Evidenzmethode aber im Grunde sogar widersprechenden methodischen wie inhaltlichen Voraussetzungen herleiten. Im Anschluss daran erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit der Kausalitätstheorie Alfred Jules Ayers, dessen wissenschaftstheoretische Bestimmung der Kausalgesetze dem zuvor vorgestellten Ergebnis recht ähnlich zu sein scheint. Außerdem ist ein kritischer Vergleich der Konzeption der Kausalität als einer technischen Fiktion mit der Kausalitätstheorie Ayers auch deshalb sinnvoll, weil sich beide Konzeptionen in der ihnen jeweils eigenen Weise durch einen kritischen Rückbezug auf die Humesche Theorie auszeichnen. Diese Auseinandersetzung mit Ayers Konzeption, in welchem Rahmen eine deutliche Abgrenzung beider Kausalitätstheorien voneinander vorgenommen wird, ist einerseits dazu geeignet, die wissenschaftstheoretische Bestimmung der Kausalität als einer technischen Fiktion näher zu erläutern und gegenüber Ayers Problemlösungsansatz zu verteidigen, und andererseits stellt sie die Gelegenheit dar, die zu der wissenschaftstheoretischen Bestimmung der Kausalität als einer technischen Fiktion zwingende und hierzu im Ausgang von Hume in Anspruch genommene Evidenzmethode gegenüber Ayers genereller Ablehnung einer solchen Methode bezüglich philosophischer bzw. wissenschaftstheoretischer Zwecke zu rechtfertigen. 205 Seiten, gebunden (Epistemata. Reihe Philosophie; Band 200/Königshausen & Neumann 1996) leichte Lagerspuren
Bestell-Nr.: 15779
ISBN-13: 9783826011948
ISBN-10: 3826011945
Erscheinungsjahr: 1996
ISBN-13: 9783826011948
ISBN-10: 3826011945
Erscheinungsjahr: 1996
Reihe: Epistemata. Reihe Philosophie
Autor*in: Klaus Wüstenberg
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
Autor*in: Klaus Wüstenberg
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
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