Kundenlogin
Wenn Sie noch kein Kundenkonto haben, können Sie sich hier registrieren. Sollten Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie hier ein neues Passwort anfordern.
Wenn Sie noch kein Kundenkonto haben, können Sie sich hier registrieren. Sollten Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie hier ein neues Passwort anfordern.
Neu im AngebotHellbeck, Jochen
Die Stalingrad-Protokolle
Sowjetische Augenzeugen berichten aus der Schlacht. Übersetzung der Protokolle aus dem Russischen von Christiane Körner und Annelore Nitschke. Aufsehenerregend und authentisch: Sowjetische Teilnehmer schildern die Schlacht von Stalingrad aus ihrer Perspektive. Einzigartige Gesprächsprotokolle, die bereits 1943 von einer sowjetischen Historikerkommission unter Leitung des Moskauer Akademie-Professors Isaak Minz (1896-1991) erstellt wurden, enthüllen die Motivation der Rotarmisten und ihre Wahrnehmung der deutschen Gegner. »Dass Jochen Hellbeck diesen Schatz geborgen hat, ist eine große Leistung.« (Christian Hartmann, FAZ). - Die Erzählungen der sowjetischen Soldaten, Kommandeure, Sanitäterinnen, Stadtbewohner und Kommissare verändern den Blick auf die Schlacht, die der Wendepunkt des Zweiten Weltkriegs war, fundamental. Hellbeck wertet alle von der Kommission geführten 215 einschlägigen Interviews aus, deren Protokolle rund 5.000 Seiten umfassen. Das Buch bietet eine repräsentative Auswahl, die die Vielstimmigkeit widerspiegelt, um die es auch Minz gegangen war. Es handelt sich dabei nicht um eine Edition im "klassischen" Sinn: das erste Hauptkapitel, "Der soldatische Chor", collagiert zahlreiche kleinere Quellenauszüge zu verdichteten Bildern; das zweite Kapitel bietet längere, geschlossene Berichte von neun Rotarmisten. Auf Basis von Verhörprotokollen kommen im dritten Kapitel auch deutsche Zeitzeugen zu Wort. Eine umfassende Einführung beleuchtet die vielfältigen Facetten des Themas "Stalingrad" und der Arbeit der sowjetischen Kommission. Die einzelnen Kapitel erschließt Hellbeck durch biografische Angaben und Erläuterungen zum und historischen Kontext. Bild- und Kartenmaterial runden den Band ab. - Zweimal - zur Jahreswende 1942/43, also noch während der Kämpfe, und ein zweites Mal im Frühjahr 1943 nach dem Ende der Kämpfe - reiste eine Gruppe von Moskauer Historikern nach Stalingrad. Sie wollten die Schlacht, die von der Weltöffentlichkeit mit angehaltenem Atem verfolgt wurde, für die Nachwelt festhalten, aus der Sicht der Menschen, die dort kämpften. Sie sprachen mit Kommandeuren und einfachen Soldatinnen und Soldaten, mit Kommissaren, Scharfschützen und Sanitäterinnen. Auch Bewohner der Stadt berichteten schon während der Kämpfe von ihren Erlebnissen - offen und hautnah. Diese einzigartigen Gesprächsprotokolle haben den Blick auf die Schlacht, die den Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg markierte, fundamental verändert. Sie enthüllen das Selbstverständnis und die Motivation der Rotarmisten und ihre Wahrnehmung der deutschen Gegner. Nach dem Krieg gerieten die Stalingrader Protokolle unter Verschluss und verschwanden im Archiv. Siebzig Jahre nach der Schlacht wurden sie von Jochen Hellbeck in der ersten Ausgabe dieses Buches präsentiert - zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs erscheint es erneut. 608 Seiten mit 79 Abb. und drei Karten, broschiert (Fischer Forum; Band 11/Fischer Verlag 2024) Mängelexemplarstempel auf Schnitt, leichte Lagerspuren
Bestell-Nr.: 15913
ISBN-13: 9783596711307
ISBN-10: 3596711304
Erscheinungsjahr: 2024
ISBN-13: 9783596711307
ISBN-10: 3596711304
Erscheinungsjahr: 2024
Bindungsart: broschiert
Umfang: 608 Seiten mit 79 Abb. und drei Karten
Gewicht: 675 g
Verlag: Fischer Verlag
Umfang: 608 Seiten mit 79 Abb. und drei Karten
Gewicht: 675 g
Verlag: Fischer Verlag
Reihe: Fischer Forum
Autor*in: Jochen Hellbeck
Sprache: Deutsch
Zustand: Sehr gut, Mängelexemplarstempel auf Schnitt, leichte Lagerspuren
Autor*in: Jochen Hellbeck
Sprache: Deutsch
Zustand: Sehr gut, Mängelexemplarstempel auf Schnitt, leichte Lagerspuren
Vorheriges Buch Zum Sachgebiet 'Geschichte und Kultur Osteuropas' Nächstes Buch
Weitere Bücher im Sachgebiet »Geschichte und Kultur Osteuropas«


Transottomanica - Osteuropäisch-osmanisch-persische Mobilitätsdynamiken
Perspektiven und Forschungsstand
Perspektiven und Forschungsstand


Kleinmann, Yvonne
Neue Orte - neue Menschen
Jüdische Lebensformen in St. Petersburg und Moskau im 19. Jahrhundert
Neue Orte - neue Menschen
Jüdische Lebensformen in St. Petersburg und Moskau im 19. Jahrhundert



Ritter, Laura Sophie
Schreiben für die Weiße Sache
General Aleksej von Lampe als Chronist der Russischen Emigration, 1920-1965
Schreiben für die Weiße Sache
General Aleksej von Lampe als Chronist der Russischen Emigration, 1920-1965

Plate, Silke
Widerstand mit Briefmarken
Die polnische Oppositionsbewegung und ihre Unabhängige Post in den 1980er Jahren …
Widerstand mit Briefmarken
Die polnische Oppositionsbewegung und ihre Unabhängige Post in den 1980er Jahren …










