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Neu im AngebotBayer, Oswald
Freiheit als Antwort
Zur theologischen Ethik. 'Freiheit' und 'Verantwortung' als Grundkategorien für einen ethischen Blick auf die Lebensbereiche Ehe und Familie, Gesellschaft und Staat: Angesichts zunehmender Tendenzen einer Funktionalisierung der philosophischen Ethik und einer Ethisierung der Theologie setzt Oswald Bayer in seinem Entwurf auf das Vorethische, auf das Menschsein vor Gott. Er zeigt, dass evangelisches Ethos und die es reflektierende Ethik der Zusage Gottes zu verdanken sind, die den Menschen zur freien Antwort ermächtigt. Theologische Ethik ist demnach als Freiheits- und Verantwortungsethik zu verstehen. Die meisten Texte des Bandes gehen auf Vorträge in sehr verschiedenen Situationen des kirchlichen, akademischen und politischen Lebens zurück. Die Texte gliedern sich in drei Themenbereiche: I. Mensch sein vor Gott. II. Ethik im Konflikt. III. Lebensbereiche. - Die Anordnung der Texte ist so getroffen, dass in einem ersten Teil (»Mensch sein vor Gott«) besonders die elementaren Vorgaben zur Sprache kommen, die, bevor sie ethisch wahrzunehmen sind, ästhetisch wahrgenommen sein wollen. Die Sprache, die die Welt wahrnehmen lässt, ist vor dem Ethos. Deshalb gilt: Ästhetik - verstanden als Reflexion der Weltwahrnehmung im umfassendsten Sinne - und Poetik gehen der Ethik voran. Der zweite Teil des Buches (»Ethik im Konflikt«) versammelt solche Streitgespräche, die das Thema und die Aufgabe theologischer Ethik klären wollen. Was von der Theologie als ganzer gilt, gilt auch von ihrer Ethik: Sie ist keine Verständigung des Glaubens mit sich selbst in einem Binnenraum, sondern konstitutiv Konfliktwissenschaft. Sie konstituiert sich allein im Sich-Einlassen auf Einwände und Bestreitungen. Denn im Raum des Verstehens und Denkens lässt sich nicht überspielen, was den gelebten Glauben anficht. Hat der erste Teil des Buches, der vor allem das Vorethische hervorhob, durchaus schon materialethische Züge, so sind die Texte des dritten Teiles, der sich exemplarisch den »Lebensbereichen« widmet, vor allem materialethisch ausgerichtet - ohne freilich das Vorethische aus dem Blick zu verlieren. Dieses bestimmt die Freiheit vielmehr so, dass sie ohne universale Gemeinsamkeit, ohne Institutionalität, ohne »Form« gar nicht gedacht werden kann. XV,351 Seiten, broschiert (Mohr Siebeck 1995)
Bestell-Nr.: 15981
ISBN-13: 9783161463631
ISBN-10: 3161463633
Erscheinungsjahr: 1995
ISBN-13: 9783161463631
ISBN-10: 3161463633
Erscheinungsjahr: 1995
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