Moderner Antisemitismus in Großbritannien 1899-1919

Terwey, Susanne: Moderner Antisemitismus in Großbritannien 1899-1919

Über die Funktion von Vorurteilen sowie Einwanderung und nationale Identität. Im Zentrum der diskursgeschichtlich angelegten Untersuchung steht das zentrale Motiv des antisemitischen Vorurteils, nämlich seine Verbindung mit Germanophobie. Das Stereotypenspektrum reichte von der vagen Unterstellung pro-deutscher politischer Sympathien, über regelrechte Verschwörungsvorwürfe bis hin zu der schlichten Gleichsetzung von (allen) Juden mit Deutschen und der besonders negativen Darstellung "deutscher Juden“. Zudem konnte erstmals gezeigt werden, dass die Einwanderung von rund 145.000 osteuropäischen Juden eine intensive Debatte über nationale Zugehörigkeit und Staatsangehörigkeit auslöste, die sich im Antisemitismus widerspiegelte, ohne selbst ein antisemitischer Reflex zu sein. Neben einem kürzeren Abschnitt über die jüdische Reaktion auf Antisemitismus während des Großen Krieges wird abschließend die Frage diskutiert, weshalb sich, anders als in Deutschland und Frankreich, das Vorurteil in Großbritannien nie zu einer Bewegung formiert hat. 278 Seiten, broschiert (Königshausen & Neumann 2006) leichte Lagerspuren

Bestell-Nr.: 22724
Gewicht: 432 g
Sprache: Deutsch
Sachgebiete: Geschichte 1871-1914/18 | Antijudaismus- und Antisemitismusforschung
ISBN: 9783826034602
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