Kirche zwischen König und Magistrat

Duntze, Klaus: Kirche zwischen König und Magistrat

Die Entwicklung der bürgerlichen Kirche im Spannungsfeld von Liberalismus und Konservatismus im Berlin des 19. Jahrhunderts. Die Arbeit will der die Wurzeln eines Protestantismus sichtbar machen, der seine Selbständigkeit als Voraussetzung für seinen Dienst am Gemeinwesen ansieht. Die Steinsche Städteordnung schuf die Voraussetzungen für die kommunale Selbstverwaltung, das Wirken Schleiermachers öffnete den Protestantismus für die bürgerliche Gesellschaft. Im Vormärz finden sich dieselben Personen in Kommune und Kirche engagiert. Seit dem Regierungsantritt Friedrich Wilhelms IV, wurden die kirchlichen Angelegenheiten immer stärker zum Konfliktfeld zwischen dem kommunalen Liberalismus und dem staatlichen Konservativismus. Die schrittweise Verselbständigung von Patronat und landesherrlichem Kirchenregiment brachte der evangelischen Kirche eine relative Eigenständigkeit - jedoch erst zu dem Zeitpunkt, da ihre gesellschaftliche Bedeutung in den sozialen Konflikten des Kaiserreichs zerrieben wurde. Ihre organisatorische Gestalt fand die bürgerliche Kirche ein halbes Jahrhundert zu spät. 256 Seiten, broschiert (Peter Lang Verlag 1994) Mängelexemplar

Bestell-Nr.: 41913
Gewicht: 334 g
Sprache: Deutsch
Sachgebiete: Religionssoziologie | Geschichte des 19. Jahrhunderts | Evang./lutherische Kirchengeschichte
ISBN: 9783631466988
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