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Eckel, Jan
Hans Rothfels
Eine intellektuelle Biographie im 20. Jahrhundert. Eckel geht der Frage nach, wie sich die extremen Zeiterfahrungen des 20. Jahrhunderts auf die wissenschaftliche Arbeit eines Historikers auswirkten, wie er mit seiner historiographischen Arbeit auf die wechselvollen Entwicklungen und Erlebnisse seiner Lebenszeit reagierte. - Hans Rothfels war einer der einflussreichsten Historiker der frühen Bundesrepublik. Seine geschichtswissenschaftliche Tätigkeit erstreckte sich vom Ersten Weltkrieg bis in die sechziger Jahre. Dabei vollzog sie sich unter verschiedenen politischen Systemen und aus unterschiedlichen akademischen wie biographischen Positionen heraus. Die vielfachen politischen und lebensgeschichtlichen Brüche, die Rothfels erlebte, führten dazu, dass er in seiner Historiographie immer wieder neue historische Anschlüsse herzustellen versuchte, um den Verlauf der jüngsten Geschichte jeweils sinnvoll deuten zu können. An Rothfels' Beispiel wird damit eine spezifische wissenschaftliche Reaktion auf den historischen Wandel des 20. Jahrhunderts greifbar. Jan Eckel analysiert in einem diachronen Längsschnitt die Bedingungsfaktoren von Rothfels' wissenschaftlicher Produktion und verortet seine Geschichtsschreibung im Fachzusammenhang. Vor diesem Hintergrund wird seine Historiographie als eine Form der intellektuellen Verarbeitung von gegenwärtigen Beobachtungen und Erfahrungen interpretiert. 479 Seiten, gebunden (Moderne Zeit. Neue Forschungen zur Gesellschafts- und Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts; Band 10/Wallstein Verlag 2005) leichte Lagerspuren
Bestell-Nr.: 522010
ISBN-13: 9783892449751
ISBN-10: 3892449759
Erscheinungsjahr: 2005
ISBN-13: 9783892449751
ISBN-10: 3892449759
Erscheinungsjahr: 2005
Reihe: Moderne Zeit. Neue Forschungen zur Gesellschafts- und Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts
Autor*in: Jan Eckel
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
Autor*in: Jan Eckel
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
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