Willensverneinung und Lebensbejahung

Meyer, Michael: Willensverneinung und Lebensbejahung

Zur Bedeutung von Schopenhauer und Nietzsche im Werk Ricarda Huchs. Die Studie zeigt, inwiefern Huchs philosophische Position die Voraussetzung zur metaphysischen Sinngebung in den frühen Romanen darstellt. Die Bezeichnung Neu-Romantik für das Werk Richarda Huchs markiert in der Literatur der Jahrhundertwende eine ideengeschichtliche Neuorientierung. Hinter dem Begriffspaar «Willensverneinung» und «Lebensbejahung» in den theoretischen Schriften Ricarda Huchs verbirgt sich eine Konzeption, welche im lebensphilosophischen Intuitionismus Schopenhauers und Nietzsches die transzendente Überwindung von Kants Phänomenalismus erkennt. Die synkretisch angelegte Position Ricarda Huchs entwickelt in einer Figur regressiven Denkens die Voraussetzung zur metaphysischen Sinngebung in den frühen Romanen; dort lassen sich verschiedene ästhetische Modelle zur Poetisierung nachweisen. Hierzu zählen der Nihilismus (Ludolf Ursleu), die dionysisch-rauschhafte Lebenssteigerung (Triumphgasse), die am Ideal des Übermenschen orientierte Selbstüberwindung (Michael Unger) sowie das Erfassen des Unbewußten (Könige). 255 Seiten, broschiert (Hamburger Beiträge zur Germanistik; Band 25/Peter Lang Verlag 1998) Mängelexemplar

Bestell-Nr.: 58119
Gewicht: 337 g
Sprache: Deutsch
Sachgebiet: Literatur von der Jahrhundertwende bis 1933
ISBN: 9783631333020
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