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Neu im AngebotHäusler, Maximilian
Die Ethik des satirischen Schreibens
Karl Kraus, Hermann Broch und Robert Musil. Die Erfahrung des Ersten Weltkriegs führt bei vielen Autoren zu einer literarischen Auseinandersetzung mit Fragen der Moral. Karl Kraus, Hermann Broch und Robert Musil setzen hierfür gezielt satirische Verfahrens- bzw. Schreibweisen ein. In poetologischen Essays entwickeln sie unterschiedliche Satirebegriffe, die mit der gegenwärtigen Lehrmeinung zum Satirischen kaum vereinbar sind. Auch ihre jeweiligen Hauptwerke sind von diesen spezifischen Satirekonzepten geprägt: Kraus' Weltkriegsdrama "Die letzten Tage der Menschheit" von der 'Sprachsatire', Brochs Romantrilogie "Die Schlafwandler" von der 'Absolut-Satire' und Musils Roman "Der Mann ohne Eigenschaften" von seinem 'sozial-utopischen Humor'. In der erstmaligen Verbindung der Forschung zum Satirischen einerseits und der zu den Formen und Möglichkeiten literarischer Ethik andererseits wird untersucht, wie mittels satirischen Schreibens ethische Reflexion über moralische Vorstellungen funktionieren kann, ohne moralisierend zu belehren. Gegenstand dieser literaturwissenschaftlichen Arbeit ist nicht eine 'Moral des Satirischen', sondern die Ethik des satirischen Schreibens, also die (ethische) Reflexion über Moral im Medium des Satirischen. Nicht »Was darf die Satire?« wird gefragt, sondern inwiefern die Grundfrage der Ethik »Was soll ich tun?« auch mittels satirischer Schreibweisen gestellt werden kann. 253 Seiten, gebunden (Beiträge zur neueren Literaturgeschichte. [Dritte Folge]; Band 342/Universitätsverlag Winter 2015)
Bestell-Nr.: 14695
ISBN-13: 9783825365042
ISBN-10: 3825365042
Erscheinungsjahr: 2015
ISBN-13: 9783825365042
ISBN-10: 3825365042
Erscheinungsjahr: 2015
Reihe: Beiträge zur neueren Literaturgeschichte. Dritte Folge
Autor*in: Maximilian Häusler
Sprache: Deutsch
Zustand: Neu
Autor*in: Maximilian Häusler
Sprache: Deutsch
Zustand: Neu
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