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Buchcover Die Inkorporation als Tatbestand der Staatensukzession

Dörr, Oliver
Die Inkorporation als Tatbestand der Staatensukzession

Im Zentrum der Arbeit steht die Einordnung und Abgrenzung der Sukzessionstatbestände: am Beispiel der Vorgänge ab 1989 werden Inkorporation, Annexion und Fusion voneinander abgegrenzt und sodann die Staatenpraxis der letzten 300 Jahre untersucht. Die Arbeit zeigt Wege zur Abgrenzung der verschiedenen Konstellationen einer Vereinigung von Staaten auf, indem die in der deutschen Vereinigung 1990 praktisch gewordene Inkorporation von der Annexion sowie von der Fusion unterschieden wird. Während erstere Differenzierung vor allem durch die Entwicklung des völkerrechtlichen Gewaltverbots bestimmt wird, entwickelt die Untersuchung für die Abgrenzung von Inkorporation und Fusion das Merkmal der Staatsidentität als entscheidendes Kriterium. Die Ausführungen zur völkerrechtlichen Identität von Staaten beziehen insbesondere die Praxis des Zerfalls der Sowjetunion und Jugoslawiens mit ein, da sich auch die völkerrechtliche Einordnung dieser Vorgänge zwischen Dismembration und Abspaltung nach dem Identitätskriterium richtet. Der zweite Teil der Arbeit untersucht die Staatenpraxis der letzten dreihundert Jahre und zeigt, dass der Tatbestand der Inkorporation in dieser Zeitspanne sehr viel häufiger praktisch geworden ist, als dies seine weitgehende Vernachlässigung in der Völkerrechtslehre nahegelegt hätte. 434 Seiten, broschiert (Schriften zum Völkerrecht; Band 120/Duncker & Humblot 1995) schwarze Filzstiftstriche auf Schnitt und Filzstiftfleck auf Einband
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Völkerrecht

Bestell-Nr.: 61852
ISBN-13: 9783428085521
ISBN-10: 3428085523
Erscheinungsjahr: 1995
Bindungsart: broschiert
Umfang: 434 Seiten
Gewicht: 578 g
Verlag: Duncker & Humblot
Reihe: Schriften zum Völkerrecht
Autor*in: Oliver Dörr
Sprache: Deutsch
Zustand: Sehr gut, schwarze Filzstiftstriche auf Schnitt und Filzstiftfleck auf Einband
* Gilt für Lieferungen nach Deutschland. Lieferzeiten für alle anderen Länder finden Sie hier.
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