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Thomé, Christine
Die panartistische Utopie des Alfred Strohl-Fern
Eine Künstler-Villa in Rom. Der Band entwickelt quellenbasiert ein lebendiges Bild der Künstlervilla, in der der wohlhabende Künstler und Mäzen seit 1880 über fast fünf Jahrzehnte jeweils bis zu fünfzig Künstlern Raum gab, und stellt Architektur und Ausstattung des Gebäudes dar. Für seine panartistische Utopie, Künstler aller Nationen und Kunstgattungen in seiner 1879 erworbenen Villa in der Nähe der Piazza del Popolo zu vereinen, errichtet Alfred Strohl-Fern nach eigenen Plänen Künstlerateliers und -wohnungen, an deren unterschiedlicher Ausgestaltung sein Bestreben deutlich abzulesen ist. Während in den Ateliers jeweils bis zu fünfzig Künstler wohnen und arbeiten, lebt Alfred Strohl-Fern selbst in einem hermetisch abgeschlossenen Bereich innerhalb der Villa in seinem architektonisch bemerkenswerten Künstlerhaus, um hier als Maler, Bildhauer, Photograph, Schriftsteller und Komponist tätig zu sein. Die französische Republik, die 1927 nach dem Tod des 80-jährigen Alfred Strohl-Fern die Villa erbt, verwaltet das Gelände nur widerwillig. Das bedeutet das kulturelle Aus für diese Stätte der Schönen Künste, deren Bewohner über fast fünf Jahrzehnte nicht nur großen Einfluss auf die römische, sondern auch die europäische Kunstszene hatten. Da Pläne zu den Bauten der Villa nicht zugänglich sind, hat die Verfasserin eigene Messungen zu Grund- und Aufrissen der verschiedenen Gebäude durchgeführt und veröffentlicht hier erstmals die Zeichnungen nach dem Stand von 1927. Darüber hinaus zeichnet umfangreiches, weitgehend unveröffentlichtes Archivmaterial ein lebendiges und authentisches Bild der Künstlervilla und verankert sie im Kontext modernen Mäzenatentums, europäischer Künstlerhäuser und -kolonien. 350 Seiten mit 80 Tafeln, broschiert (Beiträge zur Kunstwissenschaft; Band 89/scaneg Verlag 2010)
Bestell-Nr.: 76171
ISBN-13: 9783892350897
ISBN-10: 3892350892
Erscheinungsjahr: 2010
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