Zweifelskonzepte im Frühchristentum

Nürnberger, Anna: Zweifelskonzepte im Frühchristentum

Dipsychia und Oligopistia im Rahmen menschlicher Dissonanz- und Einheitsvorstellungen in der Antike. Die Konzepte der 'Zweiseeligkeit' im Jakobusbrief und des 'Kleinglaubens' im Matthäusevangelium reagieren darauf, dass christliche Existenz zu dissonantem Erleben und Verhalten, ja sogar zum Zweifel führen kann. Im Neuen Testament erscheinen mit dípsychos und oligópistos innovative Ausdrücke für die Erkenntnis, dass der Mensch vom Ideal der Einheit mit sich selbst bzw. der ganzheitlichen Ausrichtung auf Gott hin abweichen kann. Um das Neue in den christlichen Texten zu erfassen, unterscheidet Anna Nürnberger bildlich-konkrete, philosophisch-abstrakte, metaphorische, mythische und allegorische Texte und untersucht diese auf Dissonanzphänomene hin. Die Arbeit versteht sich als textorientierter Beitrag zur Historischen Psychologie und will den Facettenreichtum von Vorstellungen erlebens- und verhaltensrelevanter Dissonanz des Menschen in der Antike aufzeigen. 685 Seiten mit 21 Abb., gebunden (Novum Testamentum et Orbis Antiquus/Studien zur Umwelt des Neuen Testaments; Band 122/Vandenhoeck & Ruprecht 2019) Buchblock verzogen, leicht angeschmutzt

Bestell-Nr.: 118610
Gewicht: 1,27 kg
Sprache: Deutsch
Sachgebiete: Alte Geschichte | Patristik/Frühes Christentum | Neues Testament
ISBN: 9783525564639
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