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Keuth, Herbert
Erkenntnis oder Entscheidung
Zur Kritik der kritischen Theorie. Ist ethische Erkenntnis möglich? Sind insbesondere die verschiedenen Ethikbegründungen der 'Kritischen Theorie' haltbar, die von der 'Frankfurter Schule' zum politischen Gebrauch entworfen wurden? Oder müssen wir uns damit begnügen, zu entscheiden, was wir tun wollen, weil wir nicht wissen können, was wir tun sollen? Herbert Keuth setzt sich mit den wichtigsten Ethikentwürfen der 'kritischen Theorie' der 'Frankfurter Schule' auseinander. Sie beginnt bei der hegelmarxistischen Geschichtsphilosophie Horkheimers und Habermasens, die die Studentenbewegung, die 'Achtundsechziger', beflügelte und von Habermas längst zur 'älteren' kritischen Theorie gezählt wird. Sie endet mit dessen transzendentalphilosophischer 'Diskursethik', die in seiner Theorie des kommunikativen Handelns ihre sozialphilosophische Stütze finden soll. Auch diese Entwürfe der 'neuen' kritischen Theorie waren nicht nur Gegenstand philosophischer Betrachtung, sondern fanden politische Verwendung. Dabei verselbständigte sich der Gebrauch des Wortes 'Diskurs'. Wo man früher Mitbestimmung verlangte, fordert man gegenwärtig den Diskurs. -- Aus dem Inhalt: 1. Von der Geschichtsphilosophie zur Transzendentalphilosophie. - 2. Transzendentalpragmatik und Universalpragmatik. - 3. Die Konsenstheorie der Wahrheit. - 4. Die Kommunikationsethik. - 5. Die Diskursethik. - XI,376 Seiten, broschiert (Die Einheit der Gesellschaftswissenschaften. Studien in den Grenzbereichen der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften; Band 82/Mohr Siebeck 1993)
Bestell-Nr.: 133574
ISBN-13: 9783161460968
ISBN-10: 3161460960
Erscheinungsjahr: 1993
ISBN-13: 9783161460968
ISBN-10: 3161460960
Erscheinungsjahr: 1993
Reihe: Die Einheit der Gesellschaftswissenschaften. Studien in den Grenzbereichen der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
Autor*in: Herbert Keuth
Sprache: Deutsch
Zustand: Neu
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Sprache: Deutsch
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