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Buchcover Umschreibesysteme

Flender, Karl Wolfgang
Umschreibesysteme

Literarische Experimente mit digitalen Lese- und Schreibtechnologien um 2000.

»Unser Schreibzeug arbeitet mit an unseren Gedanken« - dieses Nietzsche-Zitat gilt mehr denn je, seit digitale Technologien allgegenwärtig geworden sind.In Umschreibesysteme untersucht Karl Wolfgang Flender literarische Experimente, die sich kritisch mit digitalen Schreibwerkzeugen befassen: Von Kenneth Goldsmiths Arbeit mit Textscannern über Allison Parrishs und Hannes Bajohrs Experimente mit Tools der Digital Humanities bis hin zu Mimi Cabells und Jason Huffs Untersuchung eines Email-Programms, das Nutzer:innen personalisierte Werbung anzeigt. Praxeologisch ausgerichtet und wissensgeschichtlich perspektiviert unterzieht Umschreibesysteme sowohl die literarischen Werke als auch die Experimentalpraktiken der Autor:innen einer Analyse und lotet vor dem Hintergrund zeitgenössischer technokultureller Umwälzungen - der Digitalisierung des Kulturerbes, der quantifizierenden Analyse von Big Data sowie des algorithmischen Blackboxings - die epistemologischen Potenziale literarischen Experimentierens aus. Denn auf dem Spiel steht nichts weniger als die Erkenntnismöglichkeiten der Literatur angesichts digitaler Technologien, die selbst lesen und schreiben können. XXIII,283 Seiten mit 6 Farb- und 31 s/w-Abb., gebunden (Zur Genealogie des Schreibens; Band 31/Brill | Fink 2023) leichte Lagerspuren, Ecken leicht bestoßen, Mängelexemplarstempel auf Fußschnitt
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Fächerübergreifende Darstellungen Literaturtheorie Publizistik, Medienwissenschaften

Bestell-Nr.: 133619
ISBN-13: 9783770567881
ISBN-10: 3770567889
Erscheinungsjahr: 2023
Bindungsart: gebunden
Umfang: XXIII,283 Seiten mit 6 Farb- und 31 s/w-Abb.
Gewicht: 640 g
Verlag: Brill | Fink
Reihe: Zur Genealogie des Schreibens
Autor*in: Karl Wolfgang Flender
Sprache: Deutsch
Zustand: Sehr gut, leichte Lagerspuren, Ecken leicht bestoßen, Mängelexemplarstempel auf Fußschnitt
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