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Mayer, Cornelius Petrus
Teil I: Die Zeichen in der geistigen Entwicklung und in der Theologie des jungen Augustinus. Teil II: Die antimanichäische Epoche.
Umfassend behandelt Mayer die Zeichenproblematik bei Augustin. Die sorgfältige Analyse macht zugleich die Grundstruktur des augustinischen Denkens sichtbar, über die Zeichen im spezifischen Sinn dieses Wortes vom Zeitlichen zum Ewigen, vom Veränderlichen zum Unveränderlichen zu gelangen. Alfred Schindler urteilte über Band 1 in der Zeitschrift für Kirchengeschichte: "Der große Vorzug dieser Arbeit ist ohne Zweifel die Bemühung um eine vollständige und - was die ausgewählten Begriffe betrifft - breite Erfassung der Zeichenproblematik bei Augustin. Wenn der Verfasser auch noch für das übrige Werk Augustins eine - oder mehrere? - entsprechende Abhandlung(en) vorgelegt haben wird, wird man das Ganze als eigentliches Standardwerk zu diesem Thema nicht mehr missen können". Der erste Band gliedert sich in zwei Abschnitte: 1. Die Zeichen als erfahrene Wirklichkeit im Leben Augustins bis zu seiner Konversion; 2. Die Zeichenbegriffe signum, imago, similitudo, vestigium, umbra, figura, mysterium, sacramentum, allegoria und aenigma in den Frühschriften Augustins. Der zweite Band beleuchtet die antimanichäische Periode im schriftstellerischen Schaffen Augustins. Nicht zufällig setzte Augustins Hinwendung zu der in der Bibel aufgezeichneten Heilsgeschichte gerade zu jener Zeit ein, als er sich zur literarischen Bekämpfung des Manichäismus entschloss. Welche Rolle bei diesem über ein Jahrzehnt sich erstreckenden apologetischen Großeinsatz den Zeichen zukam, will der zweite Band zeigen. Von den seltenen Umständen, die mit dieser "Wende" Hand in Hand gingen, handelt das erste Kapitel. Eine kurze Einführung in das augustinische Schrifttum dieser Epoche dient dem besseren Verständnis der spezifisch antimanichäischen Fragestellung. Der Leser soll sich ein Bild von jener Lehre machen können, zu der sich Augustin vor seiner Bekehrung bekannte, und die er, nach Afrika zurückgekehrt, in zahlreichen Schriften, Predigten und öffentlichen Disputen umso leidenschaftlicher bekämpfte. Im Hauptteil werden so scheinbar disparate Kapitel wie über Ontologie, Geschichte, Christologie, Hermeneutik und biblische Exegese durch die alle diese Themen durchdringende Zeichentheorie gleichsam auf einen Nenner gebracht. Dabei geht es vor allem um die Darstellung, wie Augustin als apologetisierender Theologe die Dinge der Schöpfung und die Ereignisse der Heilsgeschichte mit Hilfe seiner am Platonismus sich orientierenden Zeichenlehre auf die Transzendenz hin auslegte. Die Grundstruktur des augustinischen Denkens, über die Zeichen im spezifischen Sinn dieses Wortes vom Zeitlichen zum Ewigen, vom Veränderlichen zum Unveränderlichen zu gelangen, freilich auch die Schwächen dieses Denkens werden durch die sorgfältige Analyse der Details in hohem Maße durchsichtig. - Aus dem Inhalt: Band 1: ERSTER ABSCHNITT: Die Zeichen als erfahrene Wirklichkeit im Leben Augustins bis zu seiner Konversion: 1. Die "Confessiones" als Quelle für eine Entwicklungsgeschichte Augustins. - 2. Darstellung der Jugendjahre. - 3. Der Weg zur Konversion. - 4. Die Zeichen und die Bekehrung. -- ZWEITER ABSCHNITT: Die Zeichenbegriffe signum, imago, similitudo, vestigium, umbra, figura, mysterium, sacramentum, allegoria und aenigma in den Frühschriften Augustins: 5. Augustins Lehre über das zeichenhaft Seiende in den philosophische Dialogen von Cassiciacum. - 6. Die Ausgestaltung der Zeichenlehre in den Werken mit christlich pädagogischer Zielsetzung bis zur beginnenden kirchlichen Epoche Augustins. -- Band 2: 1. Gründe für die zunehmende Orientierung an der Bibel zum Beginn und während der antimanichäischen Periode im schriftstellerischen Schaffen Augustins. - 2. Das Schrifttum der zu behandelnden Epoche: der dominierende antimanichäische und der hermeneutische Aspekt. - 3. Bestimmung und Einteilung der 'signa' nach "De doctrina christiana II". - 4. Das verweisend Seiende. - 5. Die Zeichenhaftigkeit der Zeit und die Verweisungsfunktion der Heilsgeschichte. - 6. Die Verweisungsfunktion des vom 'verbum' angenommenen Menschen: 'suscepti hominis sacramentum'. - 7. Theorie der Heremeneutik: Die biblische Offenbarung: 'signa divinitus data'. - 8. Hermeneutik im Dienste der Apologetik und der theoretischen Durchdringung der Heilswahrheiten. - Rückblick und Ergebnis. -- Anhang: Verzeichnis der Zeichentermini aus den Werken der antimanichäischen Epoche. Zwei Bände, zus. 933 Seiten, broschiert (Cassiciacum. Forschungen über Augustinus und den Augustinerorden; Band XXIV/Augustinus-Verlag/Echter Verlag 1969/1974) leichte Lagerspuren, Seiten etwas nachgedunkelt
Mayer, Cornelius Petrus
Die Zeichen in der geistigen Entwicklung und in der Theologie Augustins
Teil I: Die Zeichen in der geistigen Entwicklung und in der Theologie des jungen Augustinus. Teil II: Die antimanichäische Epoche. Umfassend behandelt Mayer die Zeichenproblematik bei Augustin. Die sorgfältige Analyse macht zugleich die Grundstruktur des augustinischen Denkens sichtbar, über die Zeichen im spezifischen Sinn dieses Wortes vom Zeitlichen zum Ewigen, vom Veränderlichen zum Unveränderlichen zu gelangen. Alfred Schindler urteilte über Band 1 in der Zeitschrift für Kirchengeschichte: "Der große Vorzug dieser Arbeit ist ohne Zweifel die Bemühung um eine vollständige und - was die ausgewählten Begriffe betrifft - breite Erfassung der Zeichenproblematik bei Augustin. Wenn der Verfasser auch noch für das übrige Werk Augustins eine - oder mehrere? - entsprechende Abhandlung(en) vorgelegt haben wird, wird man das Ganze als eigentliches Standardwerk zu diesem Thema nicht mehr missen können". Der erste Band gliedert sich in zwei Abschnitte: 1. Die Zeichen als erfahrene Wirklichkeit im Leben Augustins bis zu seiner Konversion; 2. Die Zeichenbegriffe signum, imago, similitudo, vestigium, umbra, figura, mysterium, sacramentum, allegoria und aenigma in den Frühschriften Augustins. Der zweite Band beleuchtet die antimanichäische Periode im schriftstellerischen Schaffen Augustins. Nicht zufällig setzte Augustins Hinwendung zu der in der Bibel aufgezeichneten Heilsgeschichte gerade zu jener Zeit ein, als er sich zur literarischen Bekämpfung des Manichäismus entschloss. Welche Rolle bei diesem über ein Jahrzehnt sich erstreckenden apologetischen Großeinsatz den Zeichen zukam, will der zweite Band zeigen. Von den seltenen Umständen, die mit dieser "Wende" Hand in Hand gingen, handelt das erste Kapitel. Eine kurze Einführung in das augustinische Schrifttum dieser Epoche dient dem besseren Verständnis der spezifisch antimanichäischen Fragestellung. Der Leser soll sich ein Bild von jener Lehre machen können, zu der sich Augustin vor seiner Bekehrung bekannte, und die er, nach Afrika zurückgekehrt, in zahlreichen Schriften, Predigten und öffentlichen Disputen umso leidenschaftlicher bekämpfte. Im Hauptteil werden so scheinbar disparate Kapitel wie über Ontologie, Geschichte, Christologie, Hermeneutik und biblische Exegese durch die alle diese Themen durchdringende Zeichentheorie gleichsam auf einen Nenner gebracht. Dabei geht es vor allem um die Darstellung, wie Augustin als apologetisierender Theologe die Dinge der Schöpfung und die Ereignisse der Heilsgeschichte mit Hilfe seiner am Platonismus sich orientierenden Zeichenlehre auf die Transzendenz hin auslegte. Die Grundstruktur des augustinischen Denkens, über die Zeichen im spezifischen Sinn dieses Wortes vom Zeitlichen zum Ewigen, vom Veränderlichen zum Unveränderlichen zu gelangen, freilich auch die Schwächen dieses Denkens werden durch die sorgfältige Analyse der Details in hohem Maße durchsichtig. - Aus dem Inhalt: Band 1: ERSTER ABSCHNITT: Die Zeichen als erfahrene Wirklichkeit im Leben Augustins bis zu seiner Konversion: 1. Die "Confessiones" als Quelle für eine Entwicklungsgeschichte Augustins. - 2. Darstellung der Jugendjahre. - 3. Der Weg zur Konversion. - 4. Die Zeichen und die Bekehrung. -- ZWEITER ABSCHNITT: Die Zeichenbegriffe signum, imago, similitudo, vestigium, umbra, figura, mysterium, sacramentum, allegoria und aenigma in den Frühschriften Augustins: 5. Augustins Lehre über das zeichenhaft Seiende in den philosophische Dialogen von Cassiciacum. - 6. Die Ausgestaltung der Zeichenlehre in den Werken mit christlich pädagogischer Zielsetzung bis zur beginnenden kirchlichen Epoche Augustins. -- Band 2: 1. Gründe für die zunehmende Orientierung an der Bibel zum Beginn und während der antimanichäischen Periode im schriftstellerischen Schaffen Augustins. - 2. Das Schrifttum der zu behandelnden Epoche: der dominierende antimanichäische und der hermeneutische Aspekt. - 3. Bestimmung und Einteilung der 'signa' nach "De doctrina christiana II". - 4. Das verweisend Seiende. - 5. Die Zeichenhaftigkeit der Zeit und die Verweisungsfunktion der Heilsgeschichte. - 6. Die Verweisungsfunktion des vom 'verbum' angenommenen Menschen: 'suscepti hominis sacramentum'. - 7. Theorie der Heremeneutik: Die biblische Offenbarung: 'signa divinitus data'. - 8. Hermeneutik im Dienste der Apologetik und der theoretischen Durchdringung der Heilswahrheiten. - Rückblick und Ergebnis. -- Anhang: Verzeichnis der Zeichentermini aus den Werken der antimanichäischen Epoche. Zwei Bände, zus. 933 Seiten, broschiert (Cassiciacum. Forschungen über Augustinus und den Augustinerorden; Band XXIV/Augustinus-Verlag/Echter Verlag 1969/1974) leichte Lagerspuren, Seiten etwas nachgedunkelt
Bestell-Nr.: 134260
Erscheinungsjahr: 1969/1974
Bände: 2
Bindungsart: broschiert
Erscheinungsjahr: 1969/1974
Bände: 2
Bindungsart: broschiert
Umfang: 933 Seiten
Gewicht: 1,34 kg
Verlage: Augustinus-Verlag, Echter Verlag
Reihe: Cassiciacum. Forschungen über Augustinus und den Augustinerorden
Gewicht: 1,34 kg
Verlage: Augustinus-Verlag, Echter Verlag
Reihe: Cassiciacum. Forschungen über Augustinus und den Augustinerorden
Autor*in: Cornelius Petrus Mayer
Sprache: Deutsch
Zustand: Sehr gut, leichte Lagerspuren, Seiten etwas nachgedunkelt
Sprache: Deutsch
Zustand: Sehr gut, leichte Lagerspuren, Seiten etwas nachgedunkelt
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