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Mayer, Cornelius Petrus
II. Teil: Die antimanichäische Epoche.
Die sorgfältige Analyse der Zeichenproblematik macht die Grundstruktur des augustinischen Denkens sichtbar, über die Zeichen vom Zeitlichen zum Ewigen, vom Veränderlichen zum Unveränderlichen zu gelangen. - Nicht zufällig setzte Augustins Hinwendung zu der in der Bibel aufgezeichneten Heilsgeschichte gerade zu jener Zeit ein, als er sich zur literarischen Bekämpfung des Manichäismus entschloss. Welche Rolle bei diesem über ein Jahrzehnt sich erstreckenden apologetischen Großeinsatz den Zeichen zukam, will der zweite Band zeigen. Von den seltenen Umständen, die mit dieser "Wende" Hand in Hand gingen, handelt das erste Kapitel. Eine kurze Einführung in das augustinische Schrifttum dieser Epoche dient dem besseren Verständnis der spezifisch antimanichäischen Fragestellung. Der Leser soll sich ein Bild von jener Lehre machen können, zu der sich Augustin vor seiner Bekehrung bekannte, und die er, nach Afrika zurückgekehrt, in zahlreichen Schriften, Predigten und öffentlichen Disputen umso leidenschaftlicher bekämpfte. Im Hauptteil werden so scheinbar disparate Kapitel wie über Ontologie, Geschichte, Christologie, Hermeneutik und biblische Exegese durch die alle diese Themen durchdringende Zeichentheorie gleichsam auf einen Nenner gebracht. Dabei geht es vor allem um die Darstellung, wie Augustin als apologetisierender Theologe die Dinge der Schöpfung und die Ereignisse der Heilsgeschichte mit Hilfe seiner am Platonismus sich orientierenden Zeichenlehre auf die Transzendenz hin auslegte. Die Grundstruktur des augustinischen Denkens, über die Zeichen im spezifischen Sinn dieses Wortes vom Zeitlichen zum Ewigen, vom Veränderlichen zum Unveränderlichen zu gelangen, freilich auch die Schwächen dieses Denkens werden durch die sorgfältige Analyse der Details in hohem Maße durchsichtig. - Aus dem Inhalt: 1. Gründe für die zunehmende Orientierung an der Bibel zum Beginn und während der antimanichäischen Periode im schriftstellerischen Schaffen Augustins. - 2. Das Schrifttum der zu behandelnden Epoche: der dominierende antimanichäische und der hermeneutische Aspekt. - 3. Bestimmung und Einteilung der 'signa' nach "De doctrina christiana II". - 4. Das verweisend Seiende. - 5. Die Zeichenhaftigkeit der Zeit und die Verweisungsfunktion der Heilsgeschichte. - 6. Die Verweisungsfunktion des vom 'verbum' angenommenen Menschen: 'suscepti hominis sacramentum'. - 7. Theorie der Heremeneutik: Die biblische Offenbarung: 'signa divinitus data'. - 8. Hermeneutik im Dienste der Apologetik und der theoretischen Durchdringung der Heilswahrheiten. - Rückblick und Ergebnis. -- Anhang: Verzeichnis der Zeichentermini aus den Werken der antimanichäischen Epoche. 517 Seiten, broschiert (Cassiciacum. Forschungen über Augustinus und den Augustinerorden; Band XXIV.2/Cornelius Mayer. Die Zeichen in der geistigen Entwicklung und in der Theologie Augustins; Band 2/Augustinus-Verlag/Echter Verlag 1974) leichte Lagerspuren, Seiten etwas nachgedunkelt
Mayer, Cornelius Petrus
Die Zeichen in der geistigen Entwicklung und in der Theologie Augustins. Teil 2
II. Teil: Die antimanichäische Epoche. Die sorgfältige Analyse der Zeichenproblematik macht die Grundstruktur des augustinischen Denkens sichtbar, über die Zeichen vom Zeitlichen zum Ewigen, vom Veränderlichen zum Unveränderlichen zu gelangen. - Nicht zufällig setzte Augustins Hinwendung zu der in der Bibel aufgezeichneten Heilsgeschichte gerade zu jener Zeit ein, als er sich zur literarischen Bekämpfung des Manichäismus entschloss. Welche Rolle bei diesem über ein Jahrzehnt sich erstreckenden apologetischen Großeinsatz den Zeichen zukam, will der zweite Band zeigen. Von den seltenen Umständen, die mit dieser "Wende" Hand in Hand gingen, handelt das erste Kapitel. Eine kurze Einführung in das augustinische Schrifttum dieser Epoche dient dem besseren Verständnis der spezifisch antimanichäischen Fragestellung. Der Leser soll sich ein Bild von jener Lehre machen können, zu der sich Augustin vor seiner Bekehrung bekannte, und die er, nach Afrika zurückgekehrt, in zahlreichen Schriften, Predigten und öffentlichen Disputen umso leidenschaftlicher bekämpfte. Im Hauptteil werden so scheinbar disparate Kapitel wie über Ontologie, Geschichte, Christologie, Hermeneutik und biblische Exegese durch die alle diese Themen durchdringende Zeichentheorie gleichsam auf einen Nenner gebracht. Dabei geht es vor allem um die Darstellung, wie Augustin als apologetisierender Theologe die Dinge der Schöpfung und die Ereignisse der Heilsgeschichte mit Hilfe seiner am Platonismus sich orientierenden Zeichenlehre auf die Transzendenz hin auslegte. Die Grundstruktur des augustinischen Denkens, über die Zeichen im spezifischen Sinn dieses Wortes vom Zeitlichen zum Ewigen, vom Veränderlichen zum Unveränderlichen zu gelangen, freilich auch die Schwächen dieses Denkens werden durch die sorgfältige Analyse der Details in hohem Maße durchsichtig. - Aus dem Inhalt: 1. Gründe für die zunehmende Orientierung an der Bibel zum Beginn und während der antimanichäischen Periode im schriftstellerischen Schaffen Augustins. - 2. Das Schrifttum der zu behandelnden Epoche: der dominierende antimanichäische und der hermeneutische Aspekt. - 3. Bestimmung und Einteilung der 'signa' nach "De doctrina christiana II". - 4. Das verweisend Seiende. - 5. Die Zeichenhaftigkeit der Zeit und die Verweisungsfunktion der Heilsgeschichte. - 6. Die Verweisungsfunktion des vom 'verbum' angenommenen Menschen: 'suscepti hominis sacramentum'. - 7. Theorie der Heremeneutik: Die biblische Offenbarung: 'signa divinitus data'. - 8. Hermeneutik im Dienste der Apologetik und der theoretischen Durchdringung der Heilswahrheiten. - Rückblick und Ergebnis. -- Anhang: Verzeichnis der Zeichentermini aus den Werken der antimanichäischen Epoche. 517 Seiten, broschiert (Cassiciacum. Forschungen über Augustinus und den Augustinerorden; Band XXIV.2/Cornelius Mayer. Die Zeichen in der geistigen Entwicklung und in der Theologie Augustins; Band 2/Augustinus-Verlag/Echter Verlag 1974) leichte Lagerspuren, Seiten etwas nachgedunkelt
Bestell-Nr.: 15647
ISBN-13: 9783761300916 / 9783
ISBN-10: 3761300913 / 3429040
Erscheinungsjahr: 1974
ISBN-13: 9783761300916 / 9783
ISBN-10: 3761300913 / 3429040
Erscheinungsjahr: 1974
Reihe: Cassiciacum. Forschungen über Augustinus und den Augustinerorden
Autor*in: Cornelius Petrus Mayer
Sprache: Deutsch
Zustand: Sehr gut, leichte Lagerspuren, Seiten etwas nachgedunkelt
Autor*in: Cornelius Petrus Mayer
Sprache: Deutsch
Zustand: Sehr gut, leichte Lagerspuren, Seiten etwas nachgedunkelt
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