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Buchcover Grunewald im OrientNeu im Angebot

Sparr, Thomas
Grunewald im Orient

Das deutsch-jüdische Jerusalem.

1921 im Auftrag der zionistischen Landesentwicklungsgesellschaft durch den Frankfurter Architekten Richard Kaufmann als Gartenstadt angelegt, wurde Rechavia zum Zentrum der deutschen Juden. Thomas Sparr, der ehemalige Leiter des Jüdischen Verlags bei Suhrkamp, zeichnet ein anschauliches und bewegendes Bild des Viertels und der Menschen, die hier lebten - darunter zahlreiche bedeutende Literaten und Gelehrter im Exil, etwa Else Lasker-Schüler, Gershom Sholem, Hannah Arendt oder Paul Celan. - "Von europ. Wald keine Rede, die Bäume vorm Haus und auch wenn man mit Einholekorb umherwandelt, in Talbiyeh und Rehavia (das ist das 'vierte Reich', sozusagen, wo die deutschen Emigranten sich zu Israelis wandelten) ist es beinahe Dahlemisch", schreibt Mascha Kaléko aus Jerusalem. Anfang der 1920er Jahre als Gartenstadt angelegt, wurde Rechavia vor allem ab 1933 zum Zentrum der deutschen Juden. Else Lasker-Schüler lebte hier, Gershom Scholem - und neben bekannten Namen ein lebhafter deutsch-jüdischer Mikrokosmos. Idyllisch gelegen, doch mit einem schwierigen Alltag. Rechavia lag im Fadenkreuz der lange geteilten Stadt. Gegenwart und Vergangenheit der Shoah lasteten auf seinen Bewohnern. Zugleich aber war dies der Ort deutsch-israelischer Annäherung. Thomas Sparr zeichnet ein so anschauliches wie bewegendes Bild eines Viertels und der Menschen, die hier lebten. - Aus dem Inhalt: I. Rechavia als geistige Lebensform. - Ankunft der Architekten. - Käsebier erobert die Jaffa Road. - Von Liebe und Finsternis. - Anfänge. - Das Hebräische Gymnasium. - Besucher. - Ein zionistischer Beamter. - Gingeria. - »Rechavia bleibt deutsch!« - Synagogen in Rechavia. - Der Geschmack von Rechavia. -- II. Lebensläufe durch einen Stadtteil. - Kabbalist. Gershom Scholem. - Muttersohn. Betty und Gershom Scholem. - Gastaraber. Brit Schalom. - Das utopische Rechavia. Walter Benjamin. - Tempelhure. Ein Klub in Jerusalem. - Der Zauberlehrling. George Lichtheim. - Professor Weltfremd. Escha und Gershom Scholem. - Wiederfinden. Werner Kraft. - Im Land Israel. Ludwig Strauß. - Von Merchavia nach Rechavia. Tuvia Rübner. - Das himmlische Rechavia. Else Lasker-Schüler. - 1948. Das belagerte Rechavia. - Geburtstag in Jerusalem. Martin Buber und Baruch Kurzweil. - Geografie der Seele. Lea Goldberg. - Eichmann in Rechavia. Hannah Arendt. - »Heimat - du wievielte?« Mascha Kaléko in Jerusalem. - Der Kanzler kommt. Konrad Adenauer. - Das sechste Leben. Anna Maria Jokl. - Seif Displaced Person. Peter Szondi. - »Sag, dass Jerusalem ist«. Ilana Shmueli und Paul Celan. -- III. Rechavia revisited. 3. aktualisierte Auflage. 190 Seiten mit 23 Abb., Halbleinen (Berenberg Verlag 2025) leichte Lagerspuren
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Judentum im 20. und 21. Jahrhundert - Übergreifende Darstellungen Geschichte des 20. Jahrhunderts, übergreifende Darstellungen Studium Generale - Geschichte Studium Generale - Kunst- und Kulturgeschichte Architektur, Städtebau

Bestell-Nr.: 134461
ISBN-13: 9783946334323
ISBN-10: 3946334326
Erscheinungsjahr: 2025
Auflage: 3. aktualisierte Auflage
Bindungsart: Halbleinen
Umfang: 190 Seiten mit 23 Abb.
Gewicht: 443 g
Verlag: Berenberg Verlag
Autor*in: Thomas Sparr
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
Buchcover: »Ich will fortleben, auch nach meinem Tod«
* Gilt für Lieferungen nach Deutschland. Lieferzeiten für alle anderen Länder finden Sie hier.
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