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Der frühneuzeitliche Schreibkalender aus den europäischen Regionen des deutschen Sprachraums war ein besonderer Hybrid innerhalb des Medienverbundes. Zum einen war er seit seinen Anfängen in der Mitte des 16. Jahrhunderts ein buchförmiger Druck, also ein Standardprodukt aus zeitgenössischen Offizinen. Eine visuelle Gestaltungseigenschaft, die die Kalendermacher einplanten und die Drucker bei ihrer papiernen Flächenbewirtschaftung umsetzten, machte den Schreibkalender zu einem besonderen Hybrid: der bewusst geschaffene Freiraum für Eintragungen. Die in diesem Band versammelten 16 Beiträge von ExpertInnen aus der Schweiz, Österreich, Polen, Tschechien, Ungarn, Rumänien, Frankreich und Deutschland verdeutlichen, dass der Schreibkalender in fast allen sozialen Schichten, von den Bauern bis zu den Herrschenden, für Notizen benutzt wurde. Mit der Publikation, die auf eine Tagung in der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel im Jahr 2024 zurückgeht, wird die kulturhistorische Bedeutung von Schreibkalendern als materielle Grundlage für Akte des Aufschreibens im gesamten ehemals deutschsprachigen Kulturraum beleuchtet. Als Druckwerke mit Raum für handschriftliche Eintragungen positioniert dieser Band die massenhaft gedruckten Schreibkalender als wichtigen Aspekt einer Kommunikationsgeschichte der Epoche. 422 Seiten mit 80 meist farbigen Abb., gebunden (Wolfenbütteler Forschungen; Band 185/Harrassowitz Verlag/Herzog August Bibliothek 2026) leichte Lagerspuren
Schreibkalender der Frühen Neuzeit
Druckwerke mit Raum für handschriftliche Eintragungen (1540-1800). Hrsg. von Daniel Bellingradt und Klaus-Dieter Herbst.Der frühneuzeitliche Schreibkalender aus den europäischen Regionen des deutschen Sprachraums war ein besonderer Hybrid innerhalb des Medienverbundes. Zum einen war er seit seinen Anfängen in der Mitte des 16. Jahrhunderts ein buchförmiger Druck, also ein Standardprodukt aus zeitgenössischen Offizinen. Eine visuelle Gestaltungseigenschaft, die die Kalendermacher einplanten und die Drucker bei ihrer papiernen Flächenbewirtschaftung umsetzten, machte den Schreibkalender zu einem besonderen Hybrid: der bewusst geschaffene Freiraum für Eintragungen. Die in diesem Band versammelten 16 Beiträge von ExpertInnen aus der Schweiz, Österreich, Polen, Tschechien, Ungarn, Rumänien, Frankreich und Deutschland verdeutlichen, dass der Schreibkalender in fast allen sozialen Schichten, von den Bauern bis zu den Herrschenden, für Notizen benutzt wurde. Mit der Publikation, die auf eine Tagung in der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel im Jahr 2024 zurückgeht, wird die kulturhistorische Bedeutung von Schreibkalendern als materielle Grundlage für Akte des Aufschreibens im gesamten ehemals deutschsprachigen Kulturraum beleuchtet. Als Druckwerke mit Raum für handschriftliche Eintragungen positioniert dieser Band die massenhaft gedruckten Schreibkalender als wichtigen Aspekt einer Kommunikationsgeschichte der Epoche. 422 Seiten mit 80 meist farbigen Abb., gebunden (Wolfenbütteler Forschungen; Band 185/Harrassowitz Verlag/Herzog August Bibliothek 2026) leichte Lagerspuren
Bestell-Nr.: 135851
ISBN-13: 9783447125253
ISBN-10: 344712525X
Erscheinungsjahr: 2026
ISBN-13: 9783447125253
ISBN-10: 344712525X
Erscheinungsjahr: 2026
Bindungsart: gebunden
Umfang: 422 Seiten mit 80 meist farbigen Abb.
Gewicht: 1,24 kg
Verlage: Harrassowitz Verlag, Herzog August Bibliothek
Umfang: 422 Seiten mit 80 meist farbigen Abb.
Gewicht: 1,24 kg
Verlage: Harrassowitz Verlag, Herzog August Bibliothek
Reihe: Wolfenbütteler Forschungen
Herausgeber*innen: Daniel Bellingradt, Klaus-Dieter Herbst
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
Herausgeber*innen: Daniel Bellingradt, Klaus-Dieter Herbst
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
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