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Neu im AngebotRobert Musil
Essayismus und Ironie. Hrsg. von Gudrun Brokoph-Mauch.Der Essayismus als geistiges Lebensprinzip und die Ironie als gesellschaftskritische Strategie sind zwei zentrale Aspekte, die es erlauben, nicht nur einzelne Werke Musils, sondern auch, allgemeiner, seine "Philosophie der Möglichkeiten" zu erhellen. Die im Band versammelten 17 Aufsätze gehen auf ein 1988 im Staate New York abgehaltene Robert-Musil-Symposion zurück. Zunächst werden Essay und Ironie in einen größeren Zusammenhang gebracht. So wird der Essay bei Musil als Genre in die essayistischen Traditionen eingereiht, der Essayismus als geistiges Lebensprinzip, der Möglichkeitssinn als Philosophie der Möglichkeiten konstatiert und die Ironie auf ihre gesellschaftskritische und utopische Richtung geprüft. Im zweiten Abschnitt werden besondere Aspekte der Musilschen Werke untersucht, die sich mit dem allgemeinen Thema berühren, wie die Ironie als Strategie der Rationalität, Musils politische Haltung in den frühen Essays sowie die Wende in Musils Schaffen in den zwanziger Jahren. Einzelne Werke wie 'Der Mann ohne Eigenschaften', 'Die Schwärmer' und 'Kann ein Pferd lachen?' werden im darauf folgenden Teil unter dem Aspekt von Ironie und Essay untersucht. Den Abschluss der Sammlung bilden Aufsätze über Musil im Vergleich zu anderen Schriftstellern, hauptsächlich Zeitgenossen (Ludwig Wittgenstein, Peter Altenberg, Hermann Broch, Hermann Bahr und Bertolt Brecht). -- Aus dem Inhalt: Geoffrey C. Howes: Ein Genre ohne Eigenschaften: Musil, Montaigne, Sterne und die Essayistische Tradition; - Michael Jakob: "Möglichkeitssinn" und die Philosophie der Möglichkeit; - Anne Servranckx: Robert Musil: Essayismus als Lebensprogramm; - Joseph Strelka: Zu den Funktionen der Ironie in Robert Musils Roman 'Der Mann ohne Eigenschaften'; - Martin Swales: Fiktiv leben und konjektural schreiben. Gesellschaftskritische und utopische Ironie bei Robert Musil; - Friedrich Wallner: Ironie als Strategie indirekter Rationalität bei Musil; - Annette Daigger: Musils politische Haltung in seinen frühen Essays; - Peter Henninger: Die Wende in Robert Musils Schaffen: 1920-1930 oder Die Erfindung der Formel; - Philip H. Beard: "Beginn einer Reihe wundersamer Erlebnisse": Prüfstein einer Umwandlung in Musils Gebrauch von Essayismus und Ironie; - Wilhelm Braun: Ferdinand Stader, 'Die Schwärmer' und die konstruktive Ironie; - Marie-Louise Roth: 'Kann ein Pferd lachen?' Musils Ironie, eine perspektivische Verschiebung?; - Joseph Strutz: Der Mann ohne Konzessionen. Essayismus als poetisches Prinzip bei Musil und Altenberg; - Peter Kampits: Musil und Wittgenstein; - Dietmar Goltschnigg: Robert Musil und Hermann Broch als Essayisten: 'Literat und Literatur. Randbemerkungen dazu' (1931) und 'Das Böse im Wertsystem der Kunst' (1933); - Gudrun Brokoph-Mauch: Robert Musils und Hermann Brochs persönliches Verhältnis in ihrem Briefwechsel; - Jürgen C. Thöming: Elisabethanisches Dunkel aus der Sicht Brechtscher und Musilscher Erhellungsversuche; - Donald G. Daviau: Robert Musil und Hermann Bahr. VIII,212 Seiten, broschiert (Edition Orpheus; Band 6/Francke Verlag 1992) leichte Lagerspuren
Bestell-Nr.: 135883
ISBN-13: 9783772019067 / 9783
ISBN-10: 3772019064 / 3860574
Erscheinungsjahr: 1992
ISBN-13: 9783772019067 / 9783
ISBN-10: 3772019064 / 3860574
Erscheinungsjahr: 1992
Reihe: Edition Orpheus
Herausgeber*in: Gudrun Brokoph-Mauch
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
Herausgeber*in: Gudrun Brokoph-Mauch
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
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