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Kaufmann, Kristin
Vom Zweifel zur Verzweiflung
Grundbegriffe der Existenzphilosophie Sören Kierkegaards. Das Werk Sören Kierkegaards ist wesentlich durch das Phänomen der Verzweiflung geprägt und findet seinen Höhepunkt und Abschluss im anthropologischen Theorem seiner Schrift "Die Krankheit zum Tode". Die Untersuchung ist um eine werkchronologische Rekonstruktion der Genese und Entfaltung des vieldiskutierten Verzweiflungsbegriffs bei Kierkegaard bemüht, wobei der Titel "Vom Zweifel zur Verzweiflung" programmatische Bedeutung hat. Kristin Kaufmann vertritt die These, dass Sören Kierkegaard, nicht zuletzt aufgrund eigener Erfahrungen mit Zweifel und Verzweiflung, in kritischer Auseinandersetzung mit dem hegelschen (bzw. hegelianischen) Modell eine tiefgründige Fassung von Ursprung und Wesen der beiden Phänomene entwickelt und seinerseits alternative Überwindungsstrategien vorlegt. Die Darstellung des Kierkegaardschen Entwurfs orientiert sich an der Chronologie seiner Werke, da sich nur so Kierkegaards sukzessive Gedankenfolge aufzeigen lässt, bei der jede Schrift an die vorangegangene anknüpft und diese korrigiert bzw. modifiziert. Die Einteilung der Kapitel bzw. Abschnitte ist an markanten Einschnitten dieses Weges orientiert: Im ersten Abschnitt wird aufgezeigt, dass die in "Briefen eines jungen faustischen Zweiflers" dokumentierten eigenen Erfahrungen Kierkegaards mit Zweifel und Verzweiflung den entscheidenden Ausgangspunkt seiner geistigen Entwicklung bilden, wobei hier die Problemstellung enthalten ist, die sein Werk zu lösen versucht. In Abschnitt 2 werden die Schriften "Über den Begriff der Ironie" und "Entweder/Oder" als ein erster Versuch zur Lösung der in den Faustbriefen gestellten Frage nach Wesen und Überwindbarkeit von Zweifel und Verzweiflung vorgestellt. Das in Abschnitt 3 untersuchte fragmentarische Werk "Johannes Climacus oder De omnibus dubitandum est" wird als Kritik Kierkegaards am vorangegangenen Lösungsversuch interpretiert. In den im vierten Abschnitt zusammengefassten Veröffentlichungen Kierkegaards "Die Wiederholung", "Furcht und Zittern", "Philosophische Brocken" und "Der Begriff Angst" wird die Entfaltung einer alternativen Konzeption nachgezeichnet, die die Wiederholung als Strategie gegen Zweifel und Verzweiflung setzt. Der fünfte Abschnitt zeigt die "Stadien auf des Lebens Weg" als kritische Abkehr Kierkegaards von seinem Modell der Wiederholung auf. Die unter Abschnitt 6 zusammengenommenen Schriften "Abschließende unwissenschaftliche Nachschrift zu den Philosophischen Brocken" und "Die Krankheit zum Tode" werden als endgültiger Abschluss der Thematik innerhalb Kierkegaards Werk betrachtet; hier formuliert er zum einen seine Theorie zu Ursprung und Wesen von Zweifel und Verzweiflung (als existentiellen Signa des Menschen) aus und hält zum anderen diesen Erscheinungen (und zugleich dem "sich vollbringenden Skeptizismus") den Entschluss zum christlichen Glauben als Alternative entgegen. 151 Seiten, broschiert (Epistemata. Würzburger wissenschaftliche Schriften. Reihe Philosophie; Band 310/Königshausen & Neumann 2002)
Bestell-Nr.: 14467
ISBN-13: 9783826021626
ISBN-10: 3826021622
Erscheinungsjahr: 2002
ISBN-13: 9783826021626
ISBN-10: 3826021622
Erscheinungsjahr: 2002
Reihe: Epistemata. Würzburger wissenschaftliche Schriften. Reihe Philosophie
Autor*in: Kristin Kaufmann
Sprache: Deutsch
Zustand: Neu
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