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Neu im AngebotWisser, Richard
Kein Mensch ist einerlei
Spektrum und Aspekte "kritisch-krisischer Anthropologie". Wisser zielt darauf ab, den Menschen sowohl als ein sich differenzierendes als auch ein sich veränderndes und somit ein auf dem Weg befindliches "Wesen" in den Blick zu nehmen. Reduktionistischen Blickbahnen und reduzierenden Zugriffen entgeht er, indem seine "kritisch-krisische Anthropologie" den Fokus darauf richtet, der Struktur von "Unterschied und Veränderung" gerecht zu werden. - In 15 Kapiteln entwickelt Richard Wisser ein vielfarbiges Spektrum und vielfältige Aspekte einer, wie er es nennt, »kritisch-krisischen Anthropologie«. Damit meint er, einer Anthropologie neuen Stils, die bemüht ist, dem Menschen, der ein sich differenzierendes, sich veränderndes und auf dem Weg befindliches »Wesen« ist, anthropo-ontologisch gerecht zu werden und nicht bei dieser oder jener durchaus wichtigen, aber nicht ausschließlichen Eigenschaft und Eigenart zu verharren und in ihrer Beschreibung die eigentliche Aufgabe für erledigt zu halten. Der Befund ist komplexer und komplizierter und macht eine Zugangsart erforderlich, die ihm entspricht. Gerade sie aber ist höchst problematisch, und das Feld ist mit Problemen gespickt. - Nicht erst Nietzsche wußte, dass viele Menschen dazu neigen, sich "unter Sitten und Meinungen zu verstecken", obwohl "im Grunde jeder Mensch recht wohl weiß, dass er nur einmal, als ein Unikum, auf der Welt ist". Und nicht erst er ruft angesichts der Einsicht, dass "jeder Mensch ein einmaliges Wunder ist", jedem zu: "sei du selbst! Das bist du alles nicht, was du jetzt tust, meinst, begehrst.". Was aber verbürgt, dass trotz gleichen Artwesens jeder Mensch einzigartig und unverwechselbaren Zuschnitts ist? Seine „kritisch-krisische Grundbefindlichkeit". Der Mensch unterscheidet sich "kritisch" nicht nur von "Sachen" und "Personen", sondern auch von "sich selbst". Doch es bleibt "krisisch" weder bei den "festgestellten" Unterschieden, noch kann ein Mensch bei ihnen oder bei sich einfach stehen bleiben. Man mag die Menschen "uniformieren", man mag sie über ein und denselben Leisten schlagen, man mag sie in "Definitionen" auf den "Punkt" bringen, der "wunde Punkt" ist: Wenn gleiche Gültigkeit in Gleichgültigkeit umschlägt, und wenn sich Gleichartigkeit in Eintönigkeit verliert, geht das "anthropologische" Vielerlei im Einerlei verloren und es tritt an die Stelle "ontologischer" Mannigfaltigkeit fade Öde. Folglich ist der "springende Punkt": Sofern "kritisch-krisische Anthropologie" der Struktur von "Unterschied und Veränderung" gerecht wird, vermeidet sie reduktionistische Blickbahnen und sie geht reduzierenden Zugriffen nicht auf den Leim. Sie zeigt vielmehr, dass der Mensch sowohl ein sich differenzierendes als auch ein sich veränderndes und somit ein auf dem Weg befindliches "Wesen" ist. Sie macht ernst mit dem Satz: "Kein Mensch ist einerlei". 454 Seiten, broschiert (Königshausen & Neumann 1997) leichte Lagerspuren, Einband leicht lichtrandig
Bestell-Nr.: 15791
ISBN-13: 9783826013744
ISBN-10: 3826013743
Erscheinungsjahr: 1997
ISBN-13: 9783826013744
ISBN-10: 3826013743
Erscheinungsjahr: 1997
Autor*in: Richard Wisser
Sprache: Deutsch
Zustand: Sehr gut, leichte Lagerspuren, Einband leicht lichtrandig
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Zustand: Sehr gut, leichte Lagerspuren, Einband leicht lichtrandig
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