Selbstproduktion als Kontingenzüberschätzung?

Unverferth, Hans-Jürgen: Selbstproduktion als Kontingenzüberschätzung?

Systemperspektiven und Selbstproduktionsmotive in einer ausgewählten Tradition der Sozialtheorie. Die Selbstproduktion (Autopoiese) über Sinn prozessierender Systeme (sozialer und psychischer) ist zum Kardinalmotiv einer soziologischen Systemtheorie der Gesellschaft geworden. Sowohl Systemperspektiven als auch Selbstproduktionsmotive indes gehörten bereits von jeher zum Problemlösungsbestand der gesellschaftstheoretischen Selbstreflexion. Aber in dieser Tradition der Sozialtheorie korrespondierten Systemperspektiven und Selbstproduktionsmotive immer auch Begrenzungen der Kontingenz gesellschaftlicher Entwicklungsspielräume. Ist die moderne Systemtheorie der Gesellschaft, die das Vermächtnis der traditionellen Sozialtheorien übernommen hat, in der Lage, diesem Rechnung zu tragen? Mit anderen Worten: Kann sie die Selbstproduktionskapazitäten sozialer Systeme noch mit deren Voraussetzungen in Beziehung bringen, oder droht ein theoretisches Motiv in der Hypostase gesellschaftlicher Entwicklungsspielräume vorentschieden zu enden? VIII,260 Seiten, broschiert (Europäische Hochschulschriften. Reihe XXII: Soziologie; Band 193/Peter Lang Verlag 1990) Mängelexemplar

Bestell-Nr.: 300175
Gewicht: 360 g
Sprache: Deutsch
Sachgebiete: Soziologie | Gesellschaftstheorie
ISBN: 9783631426579
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