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Demuth, Constanze
Beispiele und Sinngestalten
Die Negativität der Alltagssprache nach Cavell, Wittgenstein und Austin. Selbstverständnisse sind auf Beispiele angewiesen, die Menschen sprachlich und praktisch in ihrer Lebenswelt ausbilden. Von dieser ersten These ausgehend entwickelt Constanze Demuth eine zweite: Die Kritik solcher Selbstverständnisse muss eine ästhetische sein. Wir verstehen uns selbst in Sprach- und Praxisformen, die wir als Sinngestalten in unseren Vollzügen mit entwerfen. Philosophie wird mit Wittgenstein zur Sprachkritik unserer Selbstverständnisse, die uns nur zur Lebenswelt zurückführt. Demuth zeigt, wie diese Kritik an philosophische Theorie gebunden bleibt. Austins Konzeption von Selbstverständnissen als performative Sinn-Verpflichtungen der Lebenswelt wird mit Cavell ergänzt: durch ihr ästhetisches Korrektiv, das eine Form der Reflexion bildet. Wie die Kunst spiegelt und bricht die Philosophie fehlgeleitete Selbstverständnisse und Vernunftideale der Lebenswelt. 307 Seiten, broschiert (Wilhelm Fink Verlag 2015) leichte Lagerspuren
Bestell-Nr.: 42554
ISBN-13: 9783770557455
ISBN-10: 377055745X
Erscheinungsjahr: 2015
ISBN-13: 9783770557455
ISBN-10: 377055745X
Erscheinungsjahr: 2015
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Anhang: Interview mit Noam Chomsky: Über Linguistik und Politik
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