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Neu im AngebotGraf, Daniel
Wiederkehr und Antithese
Zyklische Komposition in der Lyrik Ingeborg Bachmanns. Bereits seit den siebziger Jahren betont die Forschung Ingeborg Bachmanns besondere Vorliebe für zyklische Komposition. Bezogen auf die Lyrik, fragt diese Arbeit eingehend nach den Gründen für diese Affinität, indem sie detaillierte Textlektüren, zyklustheoretische Gesichtspunkte, textgenetische Aspekte und den Blick auf Bachmanns Strategien der Leserlenkung zueinander in Beziehung setzt. Dabei meint der zugrunde gelegte Zyklusbegriff weniger ein Formprinzip, als vielmehr ein kombinatorisches Verfahren, das Einzeltexte in ein diskursives Verhältnis setzt. Bachmanns Gedichtzyklen sind Spannungsgefüge aus Kontrasten und widerstreitenden Impulsen, die jenseits von Harmonisierungszwängen einen Sprachprozess permanenter Neu- und Umakzentuierung inszenieren. Damit wird der Zyklus für Bachmann zum Modus der (poetologischen) Selbstverständigung und zum prädestinierten Diskussionsort ethisch-ästhetischer Konfliktfragen vor dem zeithistorischen Hintergrund nach 1945. - Aus dem Inhalt: Wieder und wider: Für eine Re-Lektüre von Bachmanns Gedichtzyklen - Wahlverwandtschaft? Zyklisches Schreiben und Bachmanns Poetik - Polaritäten. Von den Jugendgedichten zur "Gestundeten Zeit" - Ausrufung der großen Form? Die Zyklen des zweiten Gedichtbands - Die Kunst zu gehen: Die "Kursbuch"-Gedichte als "Gangarten"-Zyklus - Zusammenfassung. 259 Seiten, gebunden (Probleme der Dichtung; Band 44/Universitätsverlag Winter 2011)
Bestell-Nr.: 462604
ISBN-13: 9783825358976
ISBN-10: 3825358976
Erscheinungsjahr: 2011
ISBN-13: 9783825358976
ISBN-10: 3825358976
Erscheinungsjahr: 2011
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