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Lindner, Stephan
Die technische und symbolische Bedeutung eurasischer Streitwagen für Europa und die Nachbarräume im 2. Jahrtausend v. Chr
[Mit einem Vorwort von Elke Kaiser, Michael Meyer und Wolfram Schier]. Die Arbeit befasst sich mit der Entstehung und Verbreitung des von Pferden gezogenen "Streitwagens" im Verlauf des zweiten vorchristlichen Jahrtausends mit einer Konzentration auf das eurasische Steppengebiet. Dazu wurden die publizierten archäologischen Befunde mit Hinweisen auf die Nutzung von Pferd und Wagen aus den verschiedenen und sehr großen Räumen während der Bronzezeit untersucht. Der westeurasische oder europäische Teil des eurasischen Steppengürtels reicht vom östlichen Karpatenbecken, dem nördlichen Schwarzmeergebiet bis zum südlichen Uralvorland. Der sich anschließende zentraleurasische Steppenraum verläuft zwischen dem Trans-Ural und dem Altai-Gebirge. Die östliche eurasischen Steppe spannt sich in Südsibirien mit dem Altai mit dem unteren Jenissei und dem Baikalsee über die Steppen des Mongolischen Plateaus bis zur Nordostchinesischen Ebene. Der Alte Orient befand sich südlich des eurasischen Steppengürtels zwischen Anatolien, Mesopotamien, dem Iranischen Hochland und bis in die historischen Landschaften Baktrien und Margiana im südlichen Mittelasien. Bereits in den ersten Jahrhunderten des 2. Jt. v.Chr. erschienen vor allem in zwei großen Kulturräumen zum ersten Mal derartige schnelle zweirädrige Speichenradwagen mit Equiden als Zugtiere in der archäologischen Überlieferung: im Vorderen Orient sowie in der osteuropäischen Steppe. In Vorderasien führten dann in den folgenden Jahrhunderten Experimente mit älteren lokalen Wagenbautraditionen sowie fremden Innovationen wie dem Speichenrad wahrscheinlich zur Genese des bekannten klassischen Streitwagens der Spätbronzezeit. Den eurasischen Streitwagen aus dem südöstlichen Uralvorland kann aber unter anderem durch die absolutchronologischen Untersuchungen dieser Studie mit Bayesischen Kalibrationsmodellen sehr wahrscheinlich eine Stellung als Impulszentrum für das erstmalige Aufkommen von Pferd und Wagen um 2000 v.Chr. zugesprochen werden. Allerdings lässt der Vergleich der über Europa und in den benachbarten Räumen verbreiteten Befunde im Wagenbau eine differenzierte Nutzung bis hin zur Aufnahme des Speichenradwagens in die Kultvorstellungen in den aufnehmenden Kulturen der mittleren und späten Bronzezeit erkennen. 274 Seiten mit 99 Textabb. und Tabellen sowie 8 Tafeln nebst zwei Kartenbeilagen, Großformat, gebunden (Berliner Archäologische Forschungen; Band 20/Verlag Marie Leidorf 2021) leichte Lagerspuren
Bestell-Nr.: 56055
ISBN-13: 9783896465719
ISBN-10: 3896465716
Erscheinungsjahr: 2021
Format: Großformat
ISBN-13: 9783896465719
ISBN-10: 3896465716
Erscheinungsjahr: 2021
Format: Großformat
Bindungsart: gebunden
Umfang: 274 Seiten mit 99 Textabb. und Tabellen sowie 8 Tafeln nebst zwei Kartenbeilagen
Gewicht: 1,45 kg
Verlag: Verlag Marie Leidorf
Reihe: Berliner Archäologische Forschungen
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Gewicht: 1,45 kg
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