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Forrer, Thomas
Schauplatz/Landschaft
Orte der Genese von Wissenschaften und Künsten um 1750. Thomas Forrer geht der theatralen Herkunft von Landschaft nach und liefert eine genealogische und systematische Untersuchung des Schauplatz-Konzepts, das in der aktuellen kultur- und wissensgeschichtlichen Forschung eine zentrale Rolle einnimmt. An Werken der Histoire naturelle (Linné, Buffon u. a.) und am Genre der Schauplatz-Bücher beleuchtet der Autor die Funktion von Naturschauplätzen als Orte der Wissensgenese und als Orte, an denen Wissenschaften und Künste zu ihren Objekten kommen. In ihrer Gegenstellung zur aufklärerischen Vernunft erlauben es die Schauplätze, die Entstehung von Kunst und Poesie, von Mensch und Kultur neu zu verhandeln, wie Forrers Studie an Schriften von Johann Georg Sulzer und Immanuel Kant, an Gemälde- und Gartentheorien und in einer Neulektüre von Salomon Geßners »Idyllen« eingehend nachweist. Landschaft als Form frei erfahrbarer Natur geht historisch aus der gleichnamigen Gemäldegattung hervor, aber auch aus einem theatralen Konzept, das bis ins 18. Jahrhundert als Schauplatz in Literatur und Wissenschaft auftaucht und auf antike, prädramatische Theaterformen zurückreicht. 471 Seiten, gebunden (Wallstein Verlag 2013) leichte Lagerspuren
Bestell-Nr.: 59632
ISBN-13: 9783835313439
ISBN-10: 3835313436
Erscheinungsjahr: 2013
ISBN-13: 9783835313439
ISBN-10: 3835313436
Erscheinungsjahr: 2013
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