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Grabow, Martin
Erfindung, Recycling, Neukomposition
Untersuchungen zur inneren Verflochtenheit des Lebenswerks von Pierre Boulez am Beispiel der "notations". Die einzelnen Werke Pierre Boulez' sind durch offene oder verborgene Querverweise Teil eines faszinierenden Beziehungsgeflechts. Dieser Aspekt seines Schaffens und die dafür charakteristischen Kompositions- und Bearbeitungstechniken stehen im Fokus der vorliegenden Analysen und Quellenstudien. Im Laufe seines Lebens kommt Boulez unter sich wandelnden ästhetischen Prämissen auf die 1945 komponierten "douze notations pour piano" zurück. Während er 1957 Teile des zunächst unveröffentlichten Jugendwerks unbemerkt als Fundus für "Pli selon pli" und für eine Hörspielmusik nutzt, wendet er sich ihnen ab 1970 offen zu, und die aufwändigen Neukompositionen als "Notations pour orchestre" wachsen sich zu einem der Hauptprojekte des reifen Komponisten und erfahrenen Dirigenten aus. Die Bearbeitung - vorher Mittel zum Zweck - ist zum Selbstzweck geworden und die Selbstbezüglichkeit - vorher im Verborgenen - zum Kennzeichen seines Oeuvres. Mit dieser Entwicklung scheint Boulez ganz zu sich selbst zu finden: Zentrum seines Komponierens war immer das - im weitesten Sinne - "Bearbeiten" von Vorhandenem und nicht die Erfindung ex nihilo. 364 Seiten mit 30 Tab. und 52 Notenbeispielen, broschiert (Mannheimer Manieren. musik + musikforschung; Band 3/Olms Verlag 2016)
Bestell-Nr.: 949019
ISBN-13: 9783487153667
ISBN-10: 3487153661
Erscheinungsjahr: 2016
ISBN-13: 9783487153667
ISBN-10: 3487153661
Erscheinungsjahr: 2016
Bindungsart: broschiert
Umfang: 364 Seiten mit 30 Tab. und 52 Notenbeispielen
Gewicht: 611 g
Verlag: Olms Verlag
Umfang: 364 Seiten mit 30 Tab. und 52 Notenbeispielen
Gewicht: 611 g
Verlag: Olms Verlag
Reihe: Mannheimer Manieren. musik + musikforschung
Autor*in: Martin Grabow
Sprache: Deutsch
Zustand: Neu
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