Niemandsbuchten und Schutzbefohlene

Niemandsbuchten und Schutzbefohlene

Flucht-Räume und Flüchtlingsfiguren in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Hrsg. von Thomas Hardtke, Johannes Kleine und Charlton Payne. Gegenwartsliteratur reflektiert Fluchtbewegungen und -gründe. Sie dekonstruiert Stereotype des »Flüchtlings« und analogisiert historische mit zeitgenössischen Fluchtbewegungen. 18 Beiträge nehmen autofiktionale Texte kürzlich geflüchteter SchriftstellerInnen ebenso in den Blick wie literarische Flüchtlingsdarstellungen etablierter AutorInnen, von Anna Seghers zu Peter Handke, von Sasa Stanisic zu Abbas Khider. Sie fragen nach epistemischen, identitätsbezogenen, nationalmythischen und nicht zuletzt juristischen Erschütterungen, die die Flucht für aufnehmende Gesellschaften bedeuten kann, und nach der narrativen Konstruktion der Zuschreibung »Flüchtling«. Besonderes Augenmerk gilt Texten, die eingeübte Denkmuster und Stereotype infrage stellen. Zudem wird untersucht, wie Gegenwartsliteratur nach einer geeigneten Sprache und nach passenden Erzählmustern sucht, um den spezifischen Ausnahmezustand der Fluchterfahrung zu schildern. 326 Seiten, gebunden (Deutschsprachige Gegenwartsliteratur und Medien; Band 22/Vandenhoeck & Ruprecht 2017) leichte Lagerspuren

Bestell-Nr.: 115541
Gewicht: 606 g
Sprache: Deutsch
Sachgebiet: Literatur nach '45
ISBN: 9783847106814
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