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Buchcover Selbsttäuschung und Selbsterkenntnis

Merker, Barbara
Selbsttäuschung und Selbsterkenntnis

Zu Heideggers Transformation der Phänomenologie Husserls.

In den ersten drei Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts haben Edmund Husserl und sein Schüler Martin Heidegger ein weiteres Mal die Selbsterkenntnis zur Aufgabe der Philosophie erklärt. Dabei hat Heidegger, der die Selbsterkenntnis - die Erkenntnis des Seins des Daseins - für eine notwendige Voraussetzung der wichtigeren Erkenntnis des Sinns von Sein überhaupt hält, sein Verfahren der »Daseinsanalytik« ausdrücklich und in Anknüpfung an Husserl als phänomenologische Methode charakterisiert. Aus diesem Grund muss es überraschen, dass er die Techniken, die nach Husserl die phänomenologische Methode konstituieren, in den frühen Vorlesungen nur zu kritisieren, in Sein und Zeit aber ganz und gar zu ignorieren scheint. - Diese Ambivalenz versucht dieser Band im Ausgang von der grundsätzlichen Differenz beider Phänomenologien über die Einstellung, die Husserl als die »natürliche« apostrophiert, verständlich zu machen. Von dieser anfänglichen Differenz hängt Heideggers Transformation der Phänomenologie Husserls ab; sie lässt ihn eine wenig beachtete 'Methode' transzendentaler Reflexion entwickeln, die ihre eigenen Bedingungen der Möglichkeit - das existentielle Drama der Selbsterkenntnis - selber zum Thema macht und die Biographie des Philosophen auf eigentümliche und folgenreiche Weise mit der allgemeinen Selbsterkenntnis verschränkt. 299 Seiten, gebunden (Suhrkamp Verlag 1988) leichte Lagerspuren
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Heidegger Husserl, Phänomenologie

Bestell-Nr.: 126920
ISBN-13: 9783518578902
ISBN-10: 3518578901
Erscheinungsjahr: 1988
Bindungsart: gebunden
Umfang: 299 Seiten
Gewicht: 401 g
Verlag: Suhrkamp Verlag
Autor*in: Barbara Merker
Sprache: Deutsch
Zustand: Sehr gut, leichte Lagerspuren
Buchcover: Angemessenheit
* Gilt für Lieferungen nach Deutschland. Lieferzeiten für alle anderen Länder finden Sie hier.

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