Ernst Kreuder

Rauer, Stephan: Ernst Kreuder

Vorgeführtes Erzählen, vorgeführtes Erinnern (1933-1959). Ernst Kreuder (1903-1972) ist mit seiner Gesellschaft vom Dachboden (1946) für einen kurzen Moment unmittelbarer Nachkriegszeit eine Hoffnung der jungen deutschen Literatur. Als aktives Mitglied der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur unterhält er freundschaftliche Verbindungen zu Hans Erich Nossack, Hans Henny Jahnn und Arno Schmidt. Am Ende der 50er Jahre aber ist er spätestens nach Schmidts Verriss von "Agimos" (1959) eine gescheiterte Randfigur des bundesdeutschen Literaturbetriebs, ein prototypisches Beispiel der "Generation 1900 traurig" (Huchel). Diese Arbeit sucht Antworten auf die Frage, was Kreuder misslingt, wie und warum. Kreuders Biographie zwischen 1933 und 1959 wird anhand von Archivmaterialien rekonstruiert, die in diesem Zeitraum entstandenen Erzähltexte werden auf autobiographische Signale hin befragt und als zeitgebundene neu gedeutet. Eine Schlüsselfunktion kommt dabei Kreuders Verhältnis zu Alfred Döblin zu. 427 Seiten mit 8 Abb., broschiert (Aisthesis Verlag 2008) leichte Lagerspuren

Bestell-Nr.: 129213
Gewicht: 605 g
Sprache: Deutsch
Sachgebiet: Literatur im 20. Jahrhundert epochenübergreifend
ISBN: 9783895286865
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