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Neu im AngebotBrandner, Rudolf
Aristoteles - Sein und Wissen
Phänomenologische Untersuchungen zur Grundlegung wesenslogischen Seinsverständnisses. Thema der Untersuchung ist die Rückfrage nach der Grundlegung wesenslogischen Seinsverständnisses. Dessen letzte und vollendetste Durchführung gibt Aristoteles. Das aristotelische Denken wird damit aus der geschichtlichen Einheit der wesenslogischen Thematik, die vor jeder übereilten Feststellung zur Differenz von platonischem und aristotelischem Wesensbegriff im Blick stehen muss, als der Sachbereich der folgenden Untersuchung ausgegrenzt, woran sie ihre thematische Fragestellung zur Durchführung bringt. Ausgangspunkt ist die Sache wesenslogischen Seinsverständnisses selbst. Im Zentrum steht, was sich als das maßgebliche Prinzip in der Bestimmung des Seins als Wesen gezeigt hat - das ἒν. Die Untersuchung beginnt deshalb mit der Auseinandersetzung der aristotelischen Henologie als dem Grundlegungsbereich des Verhältnisses von Sein und Wissen. Das erste Kapitel (Die aristotelische Henologie) übernimmt die Aufgabe, den Begriff der Henologie bei Aristoteles aufzuarbeiten und die henologischen Grundbegriffe, die für die Bestimmung des Seins als Wesen konstitutiv sind, ihrem inneren sachlichen Zusammenhang nach durchzuklären. Das durch die Entfaltung des ἒν zu seinen begrifflichen Bestimmungen in die Unverborgenheit vernünftigen Gewusstwerdens gebrachte Sein ist das Wesen. Das zweite Kapitel (Die Bestimmung des Seins als Wesen) wendet sich deshalb der Konstitution der ontologischen Grundbegriffe aristotelischen Denkens zu, um an ihr die Bestimmung des Seins als Wesen auf ihren henologischen Begriff zu bringen. Das dritte Kapitel (Urprung und Genese philosophischen Wissens) muss das ontokosmologische Selbstverständnis der aristotelischen σοφία als Wesensvollendung innerphysischer Vernunft - und damit als die maßgebliche Grundlegung des 'êthos' des Menschseins - entfalten. Im Gegenzug zum neuzeitlichen Paradigma transzendentaler Reflexion und jedweder Metaphysik der Subjektivität ist es diese onto-kosmologische Einsicht in die physische Seinsweise von 'Vernunft', die dem wesenslogischen Seinsverständnis seine sachlich-begriffliche wie phänomenale Wahrheit garantiert. Damit aber schließt sich der Kreis: Indem die Genese philosophischen Wissens, das in den ersten beiden Kapiteln hinsichtlich seiner onto-henologischen Grundbestimmungen entfaltet wurde, aus dem innerphysischen νοεῖν selbst auf den Begriff gebracht ist, erweist sich die aristotelische σοφία als die onto-kosmologische Wahrheit des Menschseins, aus der alles menschliche In-der-Welt-sein sein Maß erhält. 463 Seiten, broschiert (Königshausen & Neumann 1997) leichte Lagerspuren
Bestell-Nr.: 133418
ISBN-13: 9783826011740
ISBN-10: 3826011740
Erscheinungsjahr: 1997
ISBN-13: 9783826011740
ISBN-10: 3826011740
Erscheinungsjahr: 1997
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