Kundenlogin
Wenn Sie noch kein Kundenkonto haben, können Sie sich hier registrieren. Sollten Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie hier ein neues Passwort anfordern.
Wenn Sie noch kein Kundenkonto haben, können Sie sich hier registrieren. Sollten Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie hier ein neues Passwort anfordern.
Neu im AngebotKaufmann, Walter Arnold
Tragödie und Philosophie
Die deutsche Übersetzung besorgte Ekkehard Schöller; sie wurde vom Verfasser durchgesehen. Gestützt auf die Ansätze von Plato, Aristoteles, Hegel und Nietzsche zielt der Autor darauf ab, eine solide und fruchtbare Auffassung der Tragödie zu entwickeln und zu erproben, die auch für unsere Zeit einen besseren Zugang zu Möglichkeit und Wirklichkeit der Tragödie schaffen. - Aus der Einleitung: "Mein Hauptziel ist, eine solide und fruchtbare Auffassung der Tragödie zu entwickeln und zu erproben und so die griechische Tragödie und einige Probleme zu erhellen, die mit der Möglichkeit und Wirklichkeit der Tragödie in unserer Zeit verbunden sind. Es wäre überheblich zu glauben, daß ich ganz auf eigene Faust es besser machen könnte als Plato und Aristoteles, Hegel und Nietzsche. Aber nicht unbescheiden ist die Hoffnung, von ihnen zu lernen und gestützt auf das seit ihren Tagen Gedachte und Geschriebene einen besseren Zugang zur Tragödie zu finden. Da meine Absicht vor allem konstruktiv ist, und somit nicht primär auf eine Geschichte der Literaturkritik gerichtet, bringe ich im dritten Kapitel, unmittelbar nach einer Analyse von Plato und Aristoteles, die Umrisse einer neuen Poetik und wende sie sofort auf Sophokles' König Ödipus an. Diese Tragödie kann sich mit jeder anderen messen, wie seit Aristoteles bis heute allgemein - zu Recht - anerkannt wird". Die Studie gliedert sich in zehn Kapitel: I. Plato - II. Aristoteles: Der wissende Richter - III. Weg zu einer neuen Poetik - IV. Das Rätsel des 'Ödipus' - V. Homer und die Geburt der Tragödie - VI. Aischylos und der Tod der Tragödie - VII. Sophokles: Dichter der heroischen Verzweiflung - VIII. Euripides, Nietzsche und Sartre - IX. Shakespeare und die Philosophen - X. Die Tragödie heute. - Kaufmanns Absicht ist vor allem konstruktiv, nicht auf eine Geschichte der Literaturkritik gerichtet, dabei werden rivalisierenden Auffassungen mehr Aufmerksamkeit als üblich gewidmet. Unmittelbar nach einer Analyse von Plato und Aristoteles in den ersten beiden Kapiteln, folgen im dritten Kapitel die Umrisse einer neuen Poetik, die im darauf folgenden Kapitel auf Sophokles' 'König Ödipus' angewendet werden. Das Kapitel stellt eine Art "Entscheidungsexperiment" dar. Kapitel V geht zurück zu "Homer und der Geburt der Tragödie", um Kaufmanns Ansatz an der 'Ilias' zu erproben und die notwendige Grundlage für ein Verständnis von Aischylos, Sophokles und Euripides zu schaffen, denen die nächsten drei Kapitel gewidmet sind. Das neunte Kapitel betrachtet, wie Aristoteles' und Hegels Vorstellungen auf Shakespeare passen. Hier fügen sich Humes und Schopenhauers Tragödientheorien an, denn beide untersuchen Shakespeare und die Griechen gleich ausführlich. Beide behandeln dieselbe Frage: Warum machen Tragödien Freude? Schließlich kommt das letzte Kapitel zu unserem Jahrhundert: Sartre wird im Euripides-Kapitel untersucht, weil 'Die Fliegen' einen Vergleich mit 'Elektra' herausfordern. Gegen Ende wird eine "phänomenologische" Theorie des "Tragischen" geprüft und erfragt, ob Ereignisse tragisch sein können, ob einige Ereignisse in unserer Zeit nicht besonders tragisch sind und ob es gegenwärtig möglich ist, Tragödien zu schreiben. Dann betrachtet Kaufmann Hochhuths 'Stellvertreter' als Versuch einer modernen christlichen Tragödie sowie seinen Versuch in 'Soldaten', aus Churchill einen tragischen Helden zu machen. Der letzte diskutierte Dramatiker ist Bertolt Brecht, der mit der gesamten "aristotelischen" Tradition des Dramas brechen wollte. IX,429 Seiten, broschiert (Die Einheit der Gesellschaftswissenschaften; Band 26/Mohr Siebeck 1980)
Bestell-Nr.: 133833
ISBN-13: 9783169426829
ISBN-10: 3169426826
Erscheinungsjahr: 1980
ISBN-13: 9783169426829
ISBN-10: 3169426826
Erscheinungsjahr: 1980
Reihe: Die Einheit der Gesellschaftswissenschaften
Autor*in: Walter Arnold Kaufmann
Sprache: Deutsch
Zustand: Neu
Autor*in: Walter Arnold Kaufmann
Sprache: Deutsch
Zustand: Neu
Vorheriges Buch Zum Sachgebiet 'Literaturtheorie' Nächstes Buch
Weitere Bücher der Reihe »Die Einheit der Gesellschaftswissenschaften«


Ladeur, Karl-Heinz
Negative Freiheitsrechte und gesellschaftliche Selbstorganisation
Die Erzeugung von Sozialkapital durch Institutionen. [Zur Erzeugung von Sozialkapital …
Negative Freiheitsrechte und gesellschaftliche Selbstorganisation
Die Erzeugung von Sozialkapital durch Institutionen. [Zur Erzeugung von Sozialkapital …

Saam, Nicole J.
Prinzipale, Agenten und Macht
Eine machttheoretische Erweiterung der Agenturtheorie und ihre Anwendung auf …
Prinzipale, Agenten und Macht
Eine machttheoretische Erweiterung der Agenturtheorie und ihre Anwendung auf …



Schubert, Christian
Die rechtliche Steuerung urbanen Wandels
Eine konstitutionenökonomische Untersuchung
Die rechtliche Steuerung urbanen Wandels
Eine konstitutionenökonomische Untersuchung



Meyer, Matthias
Prinzipale, Agenten und ökonomische Methode
Von einseitiger Steuerung zu wechselseitiger Abstimmung
Prinzipale, Agenten und ökonomische Methode
Von einseitiger Steuerung zu wechselseitiger Abstimmung
Weitere Bücher im Sachgebiet »Literaturtheorie«



Wohlleben, Doren
Enigmatik - Das Rätsel als hermeneutische Grenzfigur in Mythos, Philosophie und Literatur
Antike - Frühe Neuzeit - Moderne
Enigmatik - Das Rätsel als hermeneutische Grenzfigur in Mythos, Philosophie und Literatur
Antike - Frühe Neuzeit - Moderne


Bauer, Christian
sacrificium intellectus
Das Opfer des Verstandes in der Kunst von Karlheinz Stockhausen, Botho Strauß …
sacrificium intellectus
Das Opfer des Verstandes in der Kunst von Karlheinz Stockhausen, Botho Strauß …

Begründungen und Funktionen des Kanons
Beiträge aus der Literatur- und Kunstwissenschaft, Philosophie und Theologie
Beiträge aus der Literatur- und Kunstwissenschaft, Philosophie und Theologie












