Kundenlogin
Wenn Sie noch kein Kundenkonto haben, können Sie sich hier registrieren. Sollten Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie hier ein neues Passwort anfordern.
Wenn Sie noch kein Kundenkonto haben, können Sie sich hier registrieren. Sollten Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie hier ein neues Passwort anfordern.

Ladeur, Karl-Heinz
Negative Freiheitsrechte und gesellschaftliche Selbstorganisation
Die Erzeugung von Sozialkapital durch Institutionen. [Zur Erzeugung von Sozialkapital durch gesellschaftliche Institutionen]. Wie können die negativen Freiheitsrechte zur Bildung gesellschaftlicher Ordnung beitragen? Ladeur zeigt, dass durch ihre Nutzung soziales Kapital erzeugt werden sollte, das kollektiv genutzt werden kann. - Die negativen Freiheitsrechte werden in der rechts- und sozialwissenschaftlichen Literatur häufig als Schutzrechte des 'egoistischen Individuums' vor dem Staat dargestellt. Dies wird entweder in den verschiedenen Lesarten des methodologischen Individualismus als notwendiger Ausdruck des Respekts vor der Autonomie des Individuums legitimiert oder es wird kritisch als Verkürzung der menschlichen Freiheit um ihre kollektive Komponente angesehen. In der kritischen Perspektive bedarf es der Ergänzung der negativen Freiheitsrechte um ein 'positives' Pendant, das erst 'wirkliche' Freiheit ermöglicht. Karl-Heinz Ladeur zeigt, dass die verbreitete Konstruktion negativer Freiheit als 'Abwehrrecht' gesellschaftliche Selbstorganisation nicht ermöglicht. Nur auf dieser Grundlage liegt der Gedanke nahe, dass die Emanzipation von privater Interessenorientierung, die sich ausdrücklich im öffentlichen Raum vollzieht, eine rationale Ordnungsbildung erlaubt. Demgegenüber sollte der Gebrauch negativer Freiheitsrechte seinerseits Effekte erzeugen, die umfassend genutzt werden können. So entsteht einerseits ein Wissen, das nicht nur privat angeeignet werden kann. Zum anderen ermöglichen die negativen Freiheitsrechte den Aufbau eines produktiven Netzwerks von Erwartungen und Konventionen. Wissen und Netzwerk bilden ein soziales Kapital, das allgemein genutzt werden kann. XIII,349 Seiten, Leinen (Die Einheit der Gesellschaftswissenschaften; Band 114/Mohr Siebeck 2000) leichte Lagerspuren
Bestell-Nr.: 14444
ISBN-13: 9783161473265
ISBN-10: 3161473264
Erscheinungsjahr: 2000
ISBN-13: 9783161473265
ISBN-10: 3161473264
Erscheinungsjahr: 2000
Reihe: Die Einheit der Gesellschaftswissenschaften
Autor*in: Karl-Heinz Ladeur
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
Autor*in: Karl-Heinz Ladeur
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
Weitere Bücher der Reihe »Die Einheit der Gesellschaftswissenschaften«

Saam, Nicole J.
Prinzipale, Agenten und Macht
Eine machttheoretische Erweiterung der Agenturtheorie und ihre Anwendung auf …
Prinzipale, Agenten und Macht
Eine machttheoretische Erweiterung der Agenturtheorie und ihre Anwendung auf …



Schubert, Christian
Die rechtliche Steuerung urbanen Wandels
Eine konstitutionenökonomische Untersuchung
Die rechtliche Steuerung urbanen Wandels
Eine konstitutionenökonomische Untersuchung



Meyer, Matthias
Prinzipale, Agenten und ökonomische Methode
Von einseitiger Steuerung zu wechselseitiger Abstimmung
Prinzipale, Agenten und ökonomische Methode
Von einseitiger Steuerung zu wechselseitiger Abstimmung


Eckardt, Martina
Technischer Wandel und Rechtsrevolution
Ein Beitrag zur ökonomischen Theorie der Rechtsentwicklung am Beispiel des …
Technischer Wandel und Rechtsrevolution
Ein Beitrag zur ökonomischen Theorie der Rechtsentwicklung am Beispiel des …
Weitere Bücher im Sachgebiet »Gesellschaftstheorie«

Honneth, Axel
Kritik der Macht
Reflexionsstufen einer kritischen Gesellschaftstheorie. Mit einem Nachwort zur …
Kritik der Macht
Reflexionsstufen einer kritischen Gesellschaftstheorie. Mit einem Nachwort zur …



















