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Harst, Joachim
textspalten
Fetischismus als literarische Strategie. Ausgehend von Karl Marx und Sigmund Freud und am Beispiel von Robert Müllers "Irmelin Rose" und Achim von Arnims "Melück Maria Blainville" untersucht Harst die ästhetischen Zusammenhänge von Wirklichkeit und Schein, von Sprache und Ökonomie sowie von Literatur und Geschichte. - »Kunst ist Fetischismus« - dieser Vorwurf gegenüber einer Kunst, die sich scheinbar in sich selbst verschließt und nur noch eine quasi-religiöse Verehrung zulässt, muss in seiner ganzen Konsequenz gedacht werden. Wird doch Fetischismus als polemisches Schlagwort häufig um so freimütiger verwendet, je unklarer seine Bezeichnung ist. Auch die Kulturwissenschaften, die sich augenblicklich um seine Aufarbeitung bemühen, konnten bislang keine befriedigende Bestimmung dieses polyvalenten Begriffs geben. Stellt man dagegen den 'Text' in den Mittelpunkt der Untersuchung, so erklärt sich Fetischismus als ein literarischer Begriff, der nicht nur die Spannung der Sprache zwischen Psychoanalyse und Ökonomie, sondern ebenso die Körperlichkeit und Erotik des Wortes neu fasst: Kunst ist Fetischismus. 141 Seiten, gebunden (Neues Forum für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft; Band 34/Universitätsverlag Winter 2007)
Bestell-Nr.: 14642
ISBN-13: 9783825353094
ISBN-10: 3825353095
Erscheinungsjahr: 2007
ISBN-13: 9783825353094
ISBN-10: 3825353095
Erscheinungsjahr: 2007
Reihe: Neues Forum für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
Autor*in: Joachim Harst
Sprache: Deutsch
Zustand: Neu
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Sprache: Deutsch
Zustand: Neu
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