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Neu im AngebotPhilipp Melanchthon in der Briefkultur des 16. Jahrhunderts
Hrsg. von Matthias Dall'Asta, Heidi Hein und Christine Mundhenk im Auftrag der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Akademie des Landes Baden-Württemberg.17 Beiträge nehmen anhand von Melanchthons umfangreichem Briefcorpus vielfältige Aspekte in den Blick - sein Leben und Wirken, seine europaweite Vernetzung, aber auch die Gattung "Brief" selbst: von ihrer Rolle als Vermittlerin der Antike bis zu Optionen und Problemen ihrer Edition. - "In Briefen werden meistens Dinge von größter Bedeutung verhandelt", schrieb der 17-jährige Philipp Melanchthon, und er blieb zeitlebens ein leidenschaftlicher Briefschreiber. Die fast 10.000 erhaltenen Stücke seiner Korrespondenz tragen nicht nur wesentliche Daten und Aspekte zur Biographie des Humanisten und - neben Luther - wirkungsmächtigsten Reformators bei, sondern fügen sich zu einem über Jahrzehnte europaweit geknüpften Kommunikationsnetz, durch das die Geschicke des Kontinents gespiegelt und sogar maßgeblich bestimmt wurden. Die 17 Beiträge des Bandes nehmen nicht nur die personalen und regionalen Aspekte des Briefcorpus in den Blick, sondern betrachten die "halbliterarische" Gattung Brief aus ganz unterschiedlichen Perspektiven: Ihre Rolle als Vermittlerin der Antike steht ebenso im Fokus wie die generelle Erschließbarkeit europäischer Briefcorpora und die digitalen Möglichkeiten ihrer Edition. Aus dem Inhalt: Matthias Dall'Asta: "Disiecta membra". Briefe als Quelle der Kulturgeschichte. - Christoph Strohm: Südwestdeutsche Reformatorenbriefwechsel als Forschungsgegenstand. - Max Graff und Thomas Wilhelmi: Theologen-Briefwechsel des 16./17. Jahrhunderts. Zum Vorgehen bei deren Sammlung und Erschließung. - Harald Bollbuck: Die digitale Edition. Praktikabilität, Chancen und Risiken. - Howard Hotson: Reassembling the Republic of Letters. Rekonstruktion der Gelehrtenrepublik, 1500-1800. - Stefan Rhein: Briefe als Selbstzeugnisse. Annäherungen an Philipp Melanchthon. - Christine Mundhenk: Zwischen Würdigung und Kritik. Melanchthons Äußerungen über den alten Luther. - Franz Brendle: Karl V. und Melanchthon. - Torsten Woitkowitz: Die Freundschaft von Melanchthon und Joachim Camerarius im Spiegel von dessen Korrespondenz mit Christoph von Karlowitz. - Wilhelm Kühlmann: Der Briefschreiber Melanchthon als Leser und Vermittler der antiken und zeitgenössischen Literatur. - Judith Steiniger: Melanchthons Verhältnis zur Basler Geistlichkeit im Spiegel seiner Korrespondenz. - Otfried Czaika: Melanchthon und Skandinavien. Die exportierte Reformation. - Martin Greschat: Die gescheiterte Reformation. Melanchthons Beziehungen zu England und Frankreich. - Markus Hein: Melanchthon und seine Beziehungen nach Osteuropa und das Bild der Türken. - Gregory B. Graybill: "Melanchthons Briefwechsel" as a Biographical Source. - Marion Bechtold-Mayer: Stipendium - Stellung - Förderung. Die Empfehlungsschreiben Philipp Melanchthons. - Heinz Scheible: Fünfzig Jahre Melanchthon-Forschungsstelle. 345 Seiten, broschiert (Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Akademie-Konferenzen; Band 19/Universitätsverlag Winter 2015)
Bestell-Nr.: 15052
ISBN-13: 9783825364878
ISBN-10: 3825364879
Erscheinungsjahr: 2015
ISBN-13: 9783825364878
ISBN-10: 3825364879
Erscheinungsjahr: 2015
Reihe: Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Akademie-Konferenzen
Herausgeber*innen: Matthias Dall'Asta, Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Akademie des Landes Baden-Württemberg, Heidi Hein, Christine Mundhenk
Sprache: Deutsch
Zustand: Neu
Herausgeber*innen: Matthias Dall'Asta, Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Akademie des Landes Baden-Württemberg, Heidi Hein, Christine Mundhenk
Sprache: Deutsch
Zustand: Neu
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